Eurokrise: Griechenland lehnt Stellenabbau im Öffentlichen Dienst ab


(C) John D. Carnessiotis, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Mit Griechenland scheint es weiteren Streit darüber zu geben, in wie fern man die Sparanstrengungen im Land umsetzen will. Nach Medienberichten soll die griechische Regierung derzeit nicht gewillt sein, dass Entlassungen im Öffentlichen Dienst durchgeführt werden. Einen solchen Schritt hatte die Troika (EU, IWF, EZB) jedoch gefordert.

Zuletzt hatte die griechische Regierung außerdem gefordert, dass die Zinsen für griechische Staatsanleihen gesenkt werden müssten, auch eine direkte Forderung nach einem weiteren Schuldenschnitt stellte das Land. Seitens der Europäischen Zentralbank wies man diese Forderungen zurück. Speziell auch den durch den IWF geforderten neuen Schuldenschnitt.

Dies gab EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen zuletzt bekannt. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" sagte Asmussen: "Das aber ist der EZB rechtlich nicht erlaubt". Hierbei ging es um die Frage, ob diese beiden eingeforderten Maßnahmen durch die EZB getragen würden. Die EZB sieht darin eine direkte Finanzierung des griechischen Staatshaushalts, was nicht erlaubt ist.

Zuletzt hatte auch der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, solche Schritte kategorisch ausgeschlossen. Nach Ansicht verschiedener Beobachter wird derzeit davon ausgegangen, dass die nächste Kredittranche an Griechenland ausgezahlt wird. Damit wolle man einer weiteren Eskalation in der vorherrschenden Lage (Eurokrise) entgegentreten.

Auch seitens des deutschen Bundesfinanzministers gab es in Richtung Griechenland eher mahnende Worte. Was er sagte und wie die Rettung Griechenlands derzeit betrachtet werden kann, erfahren Sie im weiterführenden Artikel "Griechenland will keinen Stellenabbau im Öffentlichen Dienst", unter der Quelle von DWN.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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