Weltwirtschaft: IWF sieht weitere Abkühlung kommen


(C) Daniel Borman, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Für die Zukunft blickt der IWF, für die Weltwirtschaft, eher pessimistisch drein. Nach zuletzt bekanntgewordenen Zahlen zeigt sich, dass das allgemeine Potential zur weiteren Abkühlung der Weltwirtschaft als gegeben bezeichnet werden kann. Für das aktuelle Jahr (2012) rechnet der IWF damit, dass das Wachstum der Weltwirtschaft nur noch um die 3,3 Prozent erreichen wird.

Für das kommende Jahr (2013) rechnet man derzeit damit, dass dieses bei "um die 3,6 Prozent" liegt. Mit diesen korrigierten Erwartungen revidierte der IWF das zuvor gesteckte Ziel für das Jahr 2012 um 0,1 Prozentpunkte bzw. für 2013 0,3 Prozentpunkte nach unten.

Dazu begründete man seitens des IWF, dass die weitere Abkühlung des Wachstums im kommenden und in diesem Jahr mit der Zunahme der Abwärtsrisiken einhergeht. Dieser korrigierte Bericht des IWF soll dem Handelsblatt bereits auszugsweise vorliegen, heißt es dort. Anfang der kommenden Woche wird der komplette Bericht durch den IWF vorgestellt.

In den vorliegenden Auszügen des IWF-Berichts geht man hierbei auch speziell auf die USA und die Eurozone ein. Die Entwicklung der Weltwirtschaft hinge demnach speziell von diesen beiden Blöcken ab. Vor allem müsse in der Eurozone, als auch in den USA ein deutlicher Schritt dahingehend unternommen werden, der durch die Politik angestrebt wird, um so eine Stabilisierung des Vertrauens zurückzuerlangen.

Fokussiert auf die Eurozone erwartet man beim IWF für 2012 ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Leistung um etwa 0,4 Prozent. Für 2013 sehe man nur ein kleines Wachstum, welches bei etwa 0,2 Prozent liegen könnte. Mit Blick auf das Eurokernland Deutschland zeigte der IWF, dass die allgemeinen Erwartungen korrigiert wurden.

Hier erwarte man beim Bruttoinlandsprodukt ein Wachstum von etwa 0,9 Prozent, zuvor lag die Prognose noch bei 1,4 Prozent. Durch diese Korrektur mahnte man seitens des IWF die Bundesregierung in Deutschland, dass weitere Strukturreformen angepackt werden müssten. Nähere Details dazu, erhalten Sie im Artikel "IWF erwartet Abkühlung der Weltwirtschaft", unter der Quelle von Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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