Urteile: EuGH stärkt erneut die Rechte von Flugreisenden


(C) Leo Gonzales, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Für Reisende wurden nun durch den Europäischen Gerichtshof die Rechte weiter gestärkt. Nach zuletzt ergangenen Urteilen zeigte sich, dass das Gericht der Auffassung war, dass die Rechte von Flugpassagieren weiter gestärkt werden müssten. Im vorliegenden Fall sind dazu zwei Urteile ergangen.

Die Urteilssprüche zielten darauf ab, dass die Rechte der Flugpassagiere dahingehend gestärkt wurden, wenn es zu verspäteten Zubringerflügen oder durch Streikfolgen zu Problemen kommt. In dem ersten gefällten Urteil sprachen die Richter Reisenden zu, dass diese eine Ausgleichszahlung von bis zu 600 Euro erhalten könnten.

Dies in der folgenden Situation, wenn einem Reisenden, durch eine Airline, die Bordkarte für einen stattfindenden Anschlussflug annulliert wurde. Wenn zugleich mit dieser Verspätung verbunden ist, dass ein vorangegangener Flug derselben Fluggesellschaft verspätet war und dadurch ein Anschlussflug nicht wahrgenommen werden konnte.

Geklagt hatten hier zwei Personen, die bei der spanischen Gesellschaft Iberia einen Flug vom spanischen Coruña in die Dominikanische Republik gebucht hatten. In diesem vorliegenden Fall hatte sich damals der Zubringerflug um etwa 85 Minuten verspätet. Seitens der Iberia annullierte man daraufhin die Bordkarten der beiden Reisenden, für den stattfindenden Anschlussflug von Madrid aus.

Hierbei muss angemerkt werden, dass die Reisenden trotz der Verspätung den Anschlussflug noch erreichten, sie hätten also noch mitfliegen können. Dies verweigerte die Fluggesellschaft jedoch. Danach forderte man von der Iberia eine Ausgleichszahlung, mit der speziellen Begründung, in diesem vorliegenden Fall, dass seitens der Iberia eine Verweigerung des Weiterfluges ausgesprochen worden war.

Nachdem diese Forderung an die Iberia gestellt wurde, verweigerte diese eine Ausgleichszahlung an die beiden Passagiere. Zur generellen Begründung gab die Iberia damals an, dass diese Leistung nur gezahlt werde, wenn eine Nichtbeförderung wegen Überbuchung vorliegen würde.

Dieser Auffassung war der EuGH nicht. In dem gefällten Urteil erweiterte man den Begriff der Nichtbeförderung auf nahezu alle "betrieblichen Gründe". Weitere Informationen, auch zum zweiten Urteil, erhalten Sie im Artikel "EuGH stärkt erneut Rechte von Flugreisenden", unter der Quelle von Yahoo.

Quelle: Yahoo - Bild: flickr (symbolisch, ohne Bezug)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte