Streit bei der Piratenpartei scheint sich weiter zuzuspitzen


(C) Jürgen Brocke, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Eigentlich zählte sich die Piratenpartei selbst als neues und alternatives Hoffnungskind in der deutsch-politischen Landschaft. Doch innerhalb der Partei scheint es immer mehr zu kriseln. Aus einem Bericht von „Netzticker“ kann entnommen werden, dass speziell ein heftiger Streit im Bundesvorstand der Piratenpartei entbrannt ist.

Hierbei soll der Parteivorsitzende Sebastian Nerz dem politischen Geschäftsführer der Piraten, Johannes Ponader, unteranderem Alleingänge vorgeworfen haben. In diesem Zusammenhang spricht Nerz nun auch von möglichen Rücktritten. In einem Interview mit "Die Welt" sagte Nerz speziell zur Person um Ponader: "Es gibt ein Problem des Vorstandes mit Johannes Ponader".

Demnach soll Ponader Mehrheitsentscheidungen des Piraten-Vorstandes ignorieren, heißt es in dem Artikel. Dies aus dem Grund, da ihm die mehrheitliche Meinung zuwiderlaufe und ihm diese nicht passt. Daher seien Teilbereiche des Piraten-Vorstandes nicht voll arbeitsfähig. Die generelle Kritik an der Haltung von Ponader ist dabei nicht neu.

Vielmehr steigerte sich diese seit Monaten weiter in die Höhe. Nachdem die Online-Ausgabe von "Die Welt" über "umstrittene Spendensammlungen von Ponader" berichtet hatte, hallte es gar Rücktrittsforderungen gegen ihn. Aber nicht nur dieser spezielle Fall trägt zur allgemeinen Unsicherheit bei den Bundespiraten bei.

Weiterhin soll zur Eskalation der vorherrschenden Lage beigetragen haben, "dass Ponader sich gegen einen Mehrheitsbeschluss des Vorstandes stellt und eine Einladung zu einer TV-Talkshow annehmen will", wie es bei „Netzticker“ heißt. Weitere Hintergrundinformationen zu diesem internen Streit bei den Piraten, erhalten Sie im Artikel "Streit im Vorstand der Piratenpartei eskaliert", unter der kenntlichgemachten Quellenverlinkung.

Quelle: Netzticker - Bild: flickr (symbolisch)

  
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