EADS und BAE Systems - Fusion steht wohl vor dem Aus


(C) Mark Kent, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Der Megadeal (Fusion) zwischen den Rüstungskonzernen BAE Systems und EADS scheint auf sehr wackeligen Beinen zu stehen. Nach Informationen von Spiegel sind die bisherigen Fusionsgespräche praktisch gescheitert zu sein. Demnach seien die für eine Fusion entscheidenden Vorgespräche negativ verlaufen, wie es heißt.

Die beteiligten Staaten hätten sich auf keine gemeinsame Linie verständigen können. Spezieller Hintergrund ist dabei, dass es einen Streit zwischen den beteiligten Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien gibt. Eigentlich plante man mit dieser Fusion von EADS und BAE Systems, dass so der weltweit größte Rüstungskonzern entsteht.

Unter den Staaten konnte keine Einigung dahingehend erzielt werden, welches Land welche Staatsanteile an dem neuen Unternehmen halten wird. Aus diesem Streitgrund konnte man sich, nach Informationen aus Regierungskreisen, nicht gezielt darauf verständigen, in welchem Umfang dies geschehen soll, hierbei sollen speziell Großbritannien und Frankreich im Zwist untereinander liegen, heißt es weiter.

Das Land Großbritannien wollte wohl in jedem Fall verhindern, dass eines der drei Länder mehr als 10 Prozent Anteil an dem geplanten Unternehmen hält. Seitens der französischen Regierung wollte man bei diesem Spiel wohl eher nicht mitmachen, man beharrte darauf, dass man mehr als 10 Prozent halten möchte.

Weiterhin soll sich die französische Regierung um François Hollande die Option offen gehalten haben, dass zukünftig weitere Anteile durch Frankreich dazugekauft werden könnten. Weiterführende Hintergrundinformationen dazu, erhalten Sie im Artikel "Mega-Deal in Rüstungsindustrie steht vor dem Aus", unter der Quelle von Spiegel-Online.

Quelle: Spiegel - Bild: flickr (symbolisch)

  
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