Streik: In Belgien stehen die Züge still


(C) LHOON, 2006, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die allgemeine Protestlage scheint sich in Europa weiter zuzuspitzen. Nicht nur in den EU-Krisenländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal konnte man zuletzt massive Demonstrationen und auch Streiks feststellen. Nun scheinen auch in Belgien selbst die "Einschläge näher zu kommen". Seitens der belgischen Eisenbahner setzte man nun aus Protest den belgischen Zugverkehr lahm.

Nach Medienberichten sollen die Züge wohl erst wieder gegen späten Mittwochnachmittag rollen. Bei den Fernzügen geht man derzeit davon aus, dass diese erst am morgigen Donnerstagmorgen wieder verkehren werden. Seitens der „Deutschen Bahn“ gab man zu den Streiks in Belgien bekannt, dass man die ICE-Verbindungen zwischen Köln und Brüssel auf belgischer Seite durch Busse ersetzen wolle.

Für eine solche Fahrt von bspw. Aachen nach Brüssel müssten Passagiere etwa zwei Stunden Reisezeit einplanen, hieß es. Der in Belgien durchgeführte Arbeitskampf soll sich speziell gegen die geplante erneute Umstrukturierung der belgischen Staatsbahn SNCB (Nationale Maatschappij der Belgische Spoorwegen) richten.

Die belgische Regierung hatte zuletzt beschlossen, dass der Betrieb des Schienennetzes vom Betrieb des Verkehrs getrennt gehalten werden soll. Die Beschäftigten wollen jedoch, dass ein einheitliches Unternehmen angestrebt wird.

Bereits im Januar dieses Jahres (2012) hatte es in Belgien einen Streik der Gewerkschaften gegen das angekündigte Sparprogramm der Regierung gegeben. Weiter Informationen zur Sache, auch Streckenumplanungsvorschläge, können Sie im Artikel "Eisenbahner legen Belgiens Zugverkehr lahm", unter der Quelle von KN nachlesen.

Quelle: KN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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