Die Russische Revolution und deren Auswirkungen


Die rote Fahne als Zeichen der kommunistischen Revolution

Die „Russische Revolution“, welche von 1905 bis 1907 stattfand, beeinflusste nachhaltig die revolutionäre Bewegung in der Welt (Heute: Revolutionäre Internationalistische Bewegung; z.B. Internationale Organisation der marxistisch-leninistisch-maoistischer Weltanschauung).

Die Solidaritätsbewegung des sog. „Proletariats“ (lateinisch: proles) Westeuropas und Nordamerikas nahm hierbei große Ausmaße an. Die revolutionären Kräfte führten die Auseinandersetzung mit dem Opportunismus um die Lehren der Revolution. Die „Russische Revolution“ übte auch auf die Entwicklung des nationalen Befreiungskampfes in Asien, Amerika und Afrika einen starken Einfluss aus.

In Persien, in der Türkei, in China und in Mexiko brachen in den Jahren 1905 bis 1912 bürgerliche Revolutionen aus. In Indien, Afghanistan und Indonesien setzte der Aufschwung der nationalen Befreiungsbewegung ein. Die revolutionäre Welle erfasste in dieser Zeit auch Argentinien, Chile und Brasilien. Revolutionäre Gärung machte sich auch in den Ländern Nordafrikas bemerkbar.

Unter Lenins Führung entstand in Russland die Partei der Bolschewiki, die im Unterschied zu den Parteien der II. Internationale einen neuen Typ verkörperte. Diese Partei neuen Typs zeichnete sich dadurch aus, dass sie theoretisch, politisch und organisatorisch fähig ist/war, den Kampf der Werktätigen für Demokratie, Frieden und den Sozialismus zu leiten und sie zum Sturz des „Imperialismus“ zu führen.

Auf der Prager Parteikonferenz des Jahres 1912 wurden die opportunistischen Menschewiki (Minderheitler) aus der Partei ausgeschlossen. Die revolutionären Bolschewiki formierten sich zur Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR; Bolschewiki). Unter Lenins Führung wurde das Zentralkomitee der Partei gebildet.

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte