Der Wandel des Kapitalismus seit 1871


(C) Nick Ares, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die zeitliche Periode von 1871 bis zum ersten Weltkrieg war die Zeit der Herausbildung und beginnenden Herrschaft des sog. Monopolkapitalismus (Imperialismus, lateinisch imperare). Gegen Ende des 19. Jahrhundert, in Großbritannien bereits etwas früher, erfolgte in den meisten Ländern Europas und in den USA der Übergang vom Kapitalismus der freien Konkurrenz zum Imperialismus, „dem höchsten und letzten Stadium des Kapitalismus" (laut Lenin; Wladimir Iljitsch Uljanow).

In dieser Zeit erhöhte sich das generelle Tempo der Entwicklung der Produktivkräfte und des Produktionswachstums erheblich. Gleichzeitig vertieften und verschärften sich die Widersprüche des Kapitalismus bis zum äußersten.

Die Hauptwidersprüche, die aufbrachen, bestanden erstens zwischen Kapital und Arbeit; Zweitens zwischen den einzelnen imperialistischen Staaten und Monopolvereinigungen, die sich im Kampf um die Rohstoffquellen und die Absatzmärkte und der Beherrschung fremder Territorien gegenüberstanden; Drittens zwischen den imperialistischen Staaten und ihren Kolonien bzw. abhängigen Gebieten.

Kaufen und auch Verkaufen war daher nur in beschränktem Ausmaß durchführbar, da viele der Länder zu jener Zeit arg untereinander verfeindet gewesen sind. Bis nach der Jahrtausendwende hat sich also einiges in der kapitalistischen Hinsicht auf der Erde verändert. Die direkte Monopolstruktur ist hierbei jedoch weiter gewachsen und in den heutigen Tagen in unterschiedlicher Form gut zu besehen.

Bild: flickr (symbolisch für "Geld")

  
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