Autobomben in Syrien: Schwere Explosionen erschüttern Aleppo


(C) FreedomHouse, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bei einem weiteren heftigen Anschlag in Syrien, sind Medienberichten zufolge, mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Strategie der "Zersetzung/Spannung von Innen", durch Terrorbanden, welche durch westliche Länder wie Frankreich, USA oder auch Türkei und Saudi-Arabien, angeleitet werden, scheint dabei immer blutiger zu werden.

Der jüngste Anschlag ereignete sich demnach vor einem Offiziersclub in der Stadt Aleppo. Dort detonierten kurz hintereinander strategisch gezündete Autobomben. Die Anzahl der Toten könne sich ggf. noch erhöhen, hieß es von syrischen Behörden, da nach diesen Autobombenanschlägen auch viele Schwerverletzte verzeichnet wurden, hieß es weiter.

Nach derzeitigen Informationen sollen die Autobomben auf dem al-Dschabiri-Platz gezündet worden sein. Dieses Gebiet wird von syrischen Soldaten kontrolliert. In diesem Gebiet befinden sich auch zahlreiche Regierungsgebäude, diese wurden mittlerweile geschlossen.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur „Reuters“ soll die zweite Bombe ein paar hundert Meter vom al-Dschabiri-Platz entfernt explodiert sein. In syrischen Medien war nach diesen Anschlägen zu sehen, dass Leichen aus dem betroffenen Gebiet wegtransportiert wurden, außerdem sah man auch beschädigte Straßen und Gebäude.

Unter den Toten sollen sich auch zahlreiche Regierungsmitglieder/Soldaten befinden, hieß es in einem Medienbericht. Zuletzt war durch die heftigen Kämpfe, in der syrischen Stadt Aleppo, auch der zum Unesco-Weltkulturerbe zählende historische Basar in Aleppo durch ein Feuer zum großen Teil zerstört worden. Seit Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und "Rebellen" starben nach Angaben verschiedener Beobachtungsstellen mehr als 31.000 Menschen in Syrien.

Quelle: Spiegel - Bild: flickr (symbolisch)

  
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