Allunions Pionierorganisation in der ehemaligen Sowjetunion


(C) Ahnode, 2009, Bild: Wikipedia (public domain)

Die Allunions Pionierorganisation „Wladimir Iljitsch Lenin“ der ehemaligen Sowjetunion wurde am 19. Mai 1922 auf Beschluss der allrussischen Konferenz des Komsomol gegründet. Im Jahr 1924 wurde ihr der verpflichtende Name „Wladimir Iljitsch Lenin“ verliehen.

In der über 60-jährigen Geschichte der Pionierorganisation (Jugendorganisation in der Sowjetunion) vollbrachten ihre Mitglieder unzählige „Heldentaten“ (offiz.) für den Aufbau und die Verteidigung ihrer Heimat getreu ihrer Devise (dem Gruß) „Zum Kampf für die Sache der Kommunistischen Partei - Seid bereit! Immer bereit!".

Damals umfasst die sowjetische Pionierorganisation etwa 23 Millionen Kinder im Alter von zwischen 10-14 Jahren (die sog. Lenin-Pioniere), die in Pionierfreundschaften und -gruppen organisiert waren. Mehr als 18 Millionen „Oktoberkinder“ (zwischen 7-9 Jahren) bereiteten sich darauf vor, Lenin-Pionier zu werden.

Die Allunionspionierorganisation wurde im Auftrag der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) vom „Leninschen“ Komsomol geleitet. Sie bereitete damals die Kinder für die Aufnahme in den Komsomol (Jugendorganisation der KPdSU) vor. Zwischen der Pionierorganisation „Wladimir Iljitsch Lenin“ und der Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ bestanden vielfältige enge und brüderliche Verbindungen.

Die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ (DDR; Massenorganisation für Kinder) sah in der sowjetischen Bruderorganisation ihr Vorbild und lernte aus ihren vielfältigen Erfahrungen. Viele der Thälmann-Pioniere waren durch Brieffreundschaften mit Lenin-Pionieren verbunden. Pionierfreundschaften beider Länder festigten ihre Beziehungen durch den Abschluss von Freundschaftsverträgen.

Bild: Wikipedia

  
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