Cloud Computing in der EU: Neelie Kroes für Vereinheitlichung


(C) World Economic Forum, 2007, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die Vereinheitlichung in der EU hat man bereits an verschiedenen Stellen wahrnehmen können. Doch nicht nur im Bereich der Politik, Finanzen, Wirtschaft und Bevölkerung soll eine utopisch anmutende Vereinheitlichung vorangetrieben werden. In der EU gibt es auch Bestrebungen, dass das sogenannte "Cloud Computing" einer solchen unterworfen wird.

Eine "spezielle Agenda" hat man hier ebenfalls, diese schimpft sich: "Digitale Agenda der Europäischen Union". Die derzeit eingesetzte Kommissarin für die „Digitale Agenda“ nennt sich: Neelie Kroes. In einem Gespräch mit "Deutsche Welle" ließ sie nun durchblicken, wieso das Cloud Computing „einheitlich gestaltet werden soll“. Generell geht es darum, beim Cloud Computing, dass Nutzer ihre Daten nicht mehr auf einem eigenen System, z.B. in häuslicher Umgebung, vorhalten sollten.

Die Daten sollen wenn möglich komplett in "die Cloud" wandern. Begründet wird dies damit, "dass Nutzer so immer an ihre Daten herankommen würden, egal ob diese gerade mit dem Smartphone oder mit einem Computer unterwegs sind". Das ist sicherlich eine vorteilhafte Entwicklung, dass man immer und überall auf seine Daten zugreifen kann. Das Problem wird nur sein, dass auch "andere Personen" immer und überall auf diese Daten zugreifen können.

Seitens der EU-Kommissarin Neelie Kroes steht bei der Vereinheitlichung des Cloud Computing aber vor allem eines im Vordergrund, die Wirtschaft. Mit dem Cloud-Computing, so Kroes, werden angeblich das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung in der Europäischen Union gestärkt. Generell stellte sie weiterhin fest, dass bei derartigen Vereinheitlichungsprojekten es von "Vorteil" ist, dass man diese durch die EU-Länder gemeinsam anpacken müsse.

Kroes sieht hierbei, dass etwa 160 Milliarden Euro im Jahr durch das Cloud-Computing umgesetzt werden könnten. Um diese Zahl zu erreichen, müsse man dieses Project "gemeinsam angehen, um so das Beste aus diesem herauszuholen". Seitens "DW" stellte man in diesem Zusammenhang fest, dass es also vor allem ums Geschäft gehen würde. Daraufhin kommentierte die EU-Kommissarin Neelie Kroes: Dass es daran nicht falsches geben würde.

Und schon gar nicht, wenn europäische Bürger etwa 300 Euro pro Person / Jahr dadurch erhalten würden. Ehm, wie 300 Euro? Wo muss ich meine Bankdaten bitte hin senden, damit mir die EU die Kohle überweist? Nein, Scherz beiseite! Kroes behauptet ernsthaft, dass "europäische Bürger durch Cloud-Computing 300 Euro im Jahr erhalten würden".

Ein Hinweis an der Stelle sein noch angebracht, das Interview mit Kroes wurde am 29.09.2012 bei DW veröffentlicht, es war nicht der 1. April. Das Interview ging natürlich noch weiter. Diese kruden Theorien möchten wir uns an dieser Stelle jedoch ersparen. Im Artikel "Kroes: Cloud Computing einheitlich gestalten", unter der Quelle von DW, können Sie sich den Rest aber gerne zu Gemüte führen.

Quelle: DW - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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