Autohersteller in Europa möglicherweise auf Staatshilfen angewiesen


(C) Matt Buck, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nicht nur Banken und sogar ganze Länder müssen mittlerweile von den Steuerzahlern in Europa gerettet werden, schon bald könnten sich auch verschiedene europäische Autohersteller mit dazugesellen. Davon geht zumindest der Finanzchef von VW aus. Man erwarte in Zukunft, dass verschiedene Mitbewerber von Volkswagen mit Steuergeldern gerettet werden müssten, damit diese am europäischen Automarkt weiter bestehen können.

Der VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch sagte in diesem Zusammenhang, dass es aktuell noch unklar ist, ob und wie Autohersteller in Europa gerettet werden sollen. Man sehe aber, dass ohne staatliche Hilfe für viele Autohersteller ein Überleben unmöglich sein wird. Speziell ging man hier auf "kleinere Autohersteller in Südeuropa ein". Dies sagte Pötsch bei der Eröffnung der Pariser Motor Show.

Bei DWN mutmaßt man zu diesen Äußerungen, dass auch der italienische Automobilkonzern FIAT davon betroffen sein könnte. Doch auch mit Blick auf Frankreich könnten derartige Staatshilfen zur Stützung der Automobilhersteller notwendig werden. Zu den französischen Autoherstellern würden bspw. PSA Peugeot Citroën zählen, diese haben aktuell bereits derbe Probleme.

Zu den französischen Automobilherstellern gab sogar die Regierung Frankreichs zuletzt einen "Kommentar" ab. Diese meinte, dass eine falsche strategische Aufstellung umgesetzt worden sei, dadurch befänden sie sich aktuell in schlechter Verfassung. Mit Blick auf den deutschen Automobilkonzern Volkswagen scheint die Lage augenscheinlich besser zu sein.

Der zu erwartende Gewinn von VW, in außereuropäischen Märkten, dürfte sich weiterhin positiv entwickeln, heißt es in dem DWN-Artikel. Aus aktueller Voraussicht erwartet man bei VW, dass das Betriebsergebnis des vergangenen Jahres wieder erreicht werden kann.

Ob sich diese Zahlen realisieren lassen, muss abgewartet werden. Doch auch VW wird in der Zukunft, durch eine sich weiter abkühlende Weltwirtschaft, sicherlich nicht mehr jene Ergebnisse einfahren können, wie man es aus besten Tagen gewohnt war. Weitere Informationen zum Thema lesen Sie im Artikel "Eurozone: Autohersteller auf Staatshilfe angewiesen" bei den Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten, siehe Quellenverlinkung.

Quelle: DMN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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