Europa-Studie: Viele Patienten sind nach einer Operation oft tot


(C) Alex Proimos, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Operationen gelten in den heutigen Tagen allgemeinhin als sicher. Doch ist diese Sicherheit auch begründet oder ist es vielmehr ein Glaube? Aus aktuellen Auswertungen soll hervorgehen, dass Operationen doch nicht so sicher sind, wie man sich dies meist vorstellen mag. In einem Artikel von 20min titelt man hier sogar: "Operation gelungen, Patient ziemlich oft tot". In den meisten Fällen gehen Operationen meistens ohne größeren Schaden über die Bühne. Sorgen sollte man aber nicht leichtfertig zur Seite schieben.

In einer aktuellen Europa-Studie wurde festgestellt, dass etwa 4 Prozent der Patienten, nachdem bei diesen eine Operation erfolgt war, nicht mehr lebend aus dem Krankenhaus kommen. Bisherige Schätzungen gingen davon aus, dass es gut die Hälfte ist, bei denen Patienten wegen Operationsfolgen versterben. Die nun zutage geförderten Zahlen ließen viele Fachexperten aufhorchen. In dieser Studie zeigte sich zudem, dass die Todesrate je nach Land in Europa stark variieren kann.

In Island hat man beispielsweise eine Todesrate von rund 1,2 Prozent feststellen können. In Lettland liegt die Todesrate dagegen bei monströsen 21,5 Prozent. In der Schweiz soll die Todesrate nach Operationen bei rund 2 Prozent liegen. In dieser Studie wurde natürlich nicht stümperhaft vorgegangen, vielmehr handelt es sich um eine professionelle Europa-Studie mit Bezug auf die Todesraten in Europa, welche nach Operationen eintreten.

Nachdem auch statistische Störfaktoren bereinigt waren, gab es kein besseres Bild der Todesraten. Hierbei stellte man z.B. fest, dass in Notfällen und auch bei Krebserkrankungen große Unterschiede vorherrschten. In Polen, Lettland und Rumänien hatten die Patienten die schlechtesten Überlebenschancen. Weitere Hintergrundinformationen zu dieser neuen europaweiten Studie können Sie im Artikel "Operation gelungen, Patient ziemlich oft tot" bei der verlinkten Quelle 20min nachlesen.

Quelle: 20min - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte