UNO: USA erteilen etwa 20 iranischen Teilnehmern kein Einreisevisum


(C) Antonio Campoy, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Zuletzt nahmen die Spannungen im Streit zwischen dem Iran und verschiedenen westlichen Ländern wieder zu. Der Iran bezichtigte zuletzt den Konzern Siemens, dass dieser wissentlich manipulierte Geräte/Teile für das vom Iran angestrebte Atomprogramm zur zivilen Nutzung der Atomenergie geliefert habe, um so gefährliche Sabotagen an dem Atomprogramm durchzuführen.

Aus russischen Medienberichten geht nun hervor, dass bei der bevorstehenden UNO-Vollversammlung "Irritationen" aufgetreten sind, die den Iran betreffen. Demnach sollen mindestens 20 Teilnehmer der iranischen Delegation nicht an der Tagung der UNO-Vollversammlung teilnehmen dürfen. Grund hierfür sei, dass US-Behörden den iranischen Delegierten die Einreisevisa verweigert haben.

Diese Informationen gehen über „Ria-Novosti“ auf die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ zurück. Zu den betroffenen Personen, die kein Einreisevisa von den USA bekommen haben, zählen unter anderem zwei Minister die zusammen mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad nach New York reisen sollten. In der Zwischenzeit hatte sich zu diesem Vorfall (anonym) ein Beamter der US-Reagier, der mit dieser Sache vertraut ist, der Nachrichtenagentur Reuters anvertraut.

Dieser sagte, dass US-Behörden sich in dieser Frage, der Visavergabe, ausschließlich von den geltenden Gesetznormen leiten ließen und keine "anderen Beeinflussungen" vorlagen. Am kommenden Mittwoch soll der iranische Präsident Ahmadinedschad vor den Teilnehmern der Tagung sprechen. Weitere Informationen zu diesen aktuellen Irritationen, zur Einreise von iranischen Ministern und Delegationsangehörigen, können Sie unter der Originalquelle nachlesen, siehe Verweis.

Quelle: Rian - Bild: flickr (symbolisch/UNO)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte