Neuer Trick? Angeblich 40 Milliarden Spezialhilfe für Spanien im Gespräch


(C) eagle1effi, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bereits seit einiger Zeit munkelte man, dass hinter den Kulissen der EU Gespräche über Spanien geführt werden, die vorsehen, dass dem EU-Krisenland Milliarden ohne Auflagen zukommen könnten. Nach einem DWN-Artikel scheinen sich diese Munkeleien nun in die Realität umzusetzen. Eigentlich war geplant, dass mit Rettungsgeldern die spanischen Banken gestützt werden.

Doch nach nun durchgesickerten Geheimplänen sollen rund 40 Milliarden Euro auf den spanischen Staat, zur Staatsrettung, umgeleitet werden. Würde dies tatsächlich so umgesetzt, würde Spanien das erste Land in der EU sein, welches Hilfsgelder ohne Auflagen bekommt. In dem entsprechenden Artikel stellt man hier gleichzeitig die Frage, welche "speziell Rolle" wohl Wolfgang Schäuble bei diesem ominösen Deal spielen mag?

Hervorgegangen waren diese Informationen aus einem Artikel von „Financial-Times“. Demnach sollen Beamte der EU und spanische Regierungsvertreter daran arbeiten, wie man eine "neue Art eines Bail-Out‘s" umsetzen könnte. Das hauptsächlich angestrebte Ziel dieser speziellen „Bailout-Maßnahme“ sei, den Großteil der möglicherweise gesetzten Bedingungen für ein solches spanisches Rettungspaket bereits im Vorfeld zu entsprechen, und zwar, noch bevor der offizielle Bericht über die finanzielle Lage des Landes Spaniens am kommenden Donnerstag bekannt gegeben wird, so EU-Beamte, die mit der entsprechenden Sache vertraut sind.

Außerdem soll in der kommenden Woche ein Bericht veröffentlicht werden, der die Ergebnisse der dreimonatigen Überprüfungen des spanischen Finanzsystems enthält. Weitere Informationen zu diesen "speziellen Entwicklungen", können Sie im Artikel "Schäubles Geheimplan: 40 Milliarden Euro für Spanien – ohne Auflagen", unter der verlinkten Quelle von DWN nachlesen.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "Spanien")

  
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