WTO: Der Welthandel wird durch die Eurokrise ausgebremst


(C) World Trade Organization, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Dass sich die Weltwirtschaft im Abwärtstrend befindet, das ist nicht erst seit gestern bekannt. Nun bekräftigt auch die WTO diesen nach unten gerichteten Trend in einer neuen Handelsprognose. Hierbei stellte man fest, dass der weltweite Handel unter der Eurokrise zu leiden hätte. Laut den Einschätzungen der Welthandelsorganisation wird das Wachstum 2012 und 2013 deutlich geringer ausfallen als bisher erwartet worden war.

Im aktuellen Jahr (2012) wird der Welthandel nur um etwa 2,5 Prozent wachsen können, zuvor war man von etwa 3,7 Prozent für dieses Jahr ausgegangen. Für das kommende Jahr erwartet man seitens der WTO, dass ein Plus von etwa 4,5 Prozent verzeichnet werden kann. Zuvor war man für das kommende Jahr noch von 5,6 Prozent ausgegangen. Zu beachten sei hier, dass auch diese Werte nicht als gesichert gelten. Im allgemeinen Umfeld scheinen "rasche Korrekturen" anscheinend in Mode gekommen zu sein. Doch selbst mit diesen noch relativ optimistischen Einschätzungen der WTO, für das kommende Jahr, würde eine Wachstum eintreten, welches im Durchschnitt weniger als halb so stark ist, als wie der Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre.

Hauptgrund für die aktuellen Prognose-Korrekturen sind laut WTO die vorherrschende Eurokrise und auch die Situationen in China und den USA. Bei den letztgenannten Ländern (China, USA) sieht die WTO ebenfalls "Ungemacht" aufziehen. Speziell ging man bei den USA auf die Arbeitsmarktzahlen ein, welche weiterhin enttäuschend sind. Zudem wiesen die Einkaufs- und Produktionsindikatoren in China auf ein deutlich langsameres Wachstum hin.

Quelle: Zeit - Bild: flickr (symbolisch)

  
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