Neue Umfrage: Deutsche immer skeptischer über angebliche Vorteile der EU


(C) MPD01605, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Aus einer aktuellen Umfrage (TNS Emnid) geht hervor, dass viele deutsche Bundesbürger der EU immer skeptischer gegenüberstehen. Hauptsächlich begründen tut sich diese innere Haltung dadurch, dass die Eurokrise immer noch dabei ist die Völker Europas zu marodieren. Viele Deutsche sehen die „angeblichen Vorteile“ der Europäischen Union immer skeptischer und könnten sich gar vorstellen, dass eine Auflösung jenes Megakonstrukts (EU) die bessere Wahl für die Menschen wäre.

Die benannte Umfrage wurde am vergangenen Montag in Gütersloh veröffentlicht. Diese Bevölkerungsumfrage wurde nicht nur in Deutschland durchgeführt, auch in Polen und Frankreich fing man die allgemeine Stimmung zur EU ein. Etwa 52 Prozent der Deutschen gaben bei dieser repräsentativen Umfrage an, dass sich gewisse Vorteile aus der Mitgliedschaft in der EU ergeben würden. Wesentlich mehr Skepsis herrschte bei den Deutschen in dieser Umfrage, als es nicht um die EU sondern um die Gemeinschaftswährung Euro ging.

Hier war jede zweite von drei befragten Personen in Deutschland der Meinung, dass es ihnen persönlich deutlich besser geht, wenn es anstatt des Euros noch die D-Mark geben würde. Die allgemeine Grundhaltung war bei dieser TNS Emnid Umfrage jedoch, dass die meisten Deutschen der „EU“ eher positiv gegenüberstehen, als dass sie negative Töne auf diese ließen. Die Umfrage wurde leider nur in Polen, Deutschland und Frankreich durchgeführt. Wären auch die Bürger in Griechenland, Portugal oder Spanien gefragt worden, wäre das Ergebnis für die EU sicherlich "zerschmetternd" gewesen.

Dass die allgemeine Grundhaltung bei Menschen in Ländern, denen es aktuell noch gut geht, eher so ist, dass diese den aktuellen Zustand als positiv beurteilen, sollte nicht weiter verwundern. Spätestens wenn auch bei diesen Ländern "die Einschläge näher kommen", sollte diese Umfrage ggf. erneut durchgeführt werden. Das dabei zu erwartende Bild über die EU würde "vernichtend ausfallen".

Anfangs dachte man noch, dass das Zusammenschmelzen verschiedener Kulturen in Europa dazu führen würde, dass ein immer währendes Weltreich ohne Kriege entstehen könnte. Dass diese praktizierte Utopie vielmehr jenen Utopien folgt, die bereits im Verlauf der Menschheitsgeschichte zu "gewissen Irritationen" führten, scheinen viele der "Lenker und Denker" in der EU nicht verstehen zu wollen (so wie damals eben).

Es gab viele Anläufe dafür, ein neues Weltreich, ein Utopia zu schaffen. All jene Bestrebungen sind aber meistens an dem Willen der Völker zerschellt. Diese bemerkten, damals sogar noch deutlich früher als in den heutigen Tagen (dies liegt wahrscheinlich an den heute vorhandenen medialen Ablenkungen wie Fernseher oder Internet), dass eine solche Großweltreichsphantasie die eigene Existenz gefährden könnte.

Freiwillig oder gar per Gewalt hatte ein solcher Zusammenschluss nie geklappt. Ob es dieses Mal gelingen wird, kann bezweifelt werden. Die Machtkonzentration in immer weniger Hände legen zu wollen (Vorantreiben immer größerer Staatsgebilde), stellte sich seit jeher als fataler Fehler heraus.

Kleine Strukturen, übersichtlich und einfach zu handhaben, waren meist die Lösung des Geheimnisses (zumindest für die Allgemeinheit), sich von einer Tyrannei befreien zu können. Alle anderen Bestrebungen endeten meistens dort, wo die Menschheit eher nicht hin wollte - in Chaos, Krieg und Zerstörung.

Quelle: IK - Bild: flickr (symbolisch)

  
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