Fusionsgespräche: Daimler sieht Bewertung von EADS kritisch


(C) curimedia, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Mit der frühen Bekanntgabe über einen Zusammenschluss (Fusion) der EADS und BAE Systems zeigte sich der Automobilkonzern Daimler zuletzt enttäuscht. Eigentlich hatte Daimler vor, seine Anteile an der Airbus-Mutter zu reduzieren. Nach Bekanntgabe der angestrebten Fusion sank der EADS-Kurs deutlich ab. Speziell die wirtschaftliche Bewertung war es, die Unzufriedenheit bei Daimler ausgelöst hatte. Vor dem geplanten Spitzentreffen der deutschen Bundeskanzlerin mit Frankreichs Präsident Francois Hollande, machte Daimler, Industriekreisen zufolge, seinem Ärger Luft.

Hierbei zeigte man auf, dass die geplante Fusion von EADS und BAE Systems eher negative Reaktionen am Kapitalmarkt verursacht hatte. Die allgemein-wirtschaftliche Bewertung wurde demnach kritisch gesehen, auch bei Daimler selbst. Diese Informationen soll eine mit der Sache vertraute Person an die Nachrichtenagentur Reuters weitergegeben haben.

Rund 22,5 Prozent der EADS-Anteile werden durch Daimler in direkter und indirekter Weise gehalten. Daimler plante, dass eine Reduzierung der direkten Anteile in Höhe von 15 Prozent vollzogen werden soll. Diese Anteile sollten an die Staatsbank KfW und den BUND veräußert werden.

Der EADS-Kurs sank nach Bekanntwerden der Fusionspläne, doch auf der anderen Seite stieg der Kurs des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems deutlich an. Nach bisherigen Informationen würde EADS an dem neuen Zusammenschluss (Fusion) mit BAE Systems etwa 60 Prozent halten.

Weitere Informationen zu diesem Fall können Sie im Artikel "Daimler sieht EADS-Bewertung kritisch" beim Handelsblatt nachlesen.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr (symbolisch für "EADS")

  
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