Deutschland: De Maizière verteidigt Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien


(C) FaceMePLS, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Der Export von Kriegsmaterialien in eine "heiße Region" war und ist umstritten. Dass diese Kriegsmaterialien, wie in diesem Fall Panzer, praktisch dafür eingesetzt werden, um physisches Leben zu vernichten, sollte soweit logisch erscheinen. Zum "Schießen auf Tontauben" wären diese Anschaffungen Saudi-Arabiens sonst als relativ "teuer" zu bezeichnen. Wobei man sich in Saudi-Arabien sicherlich auch jene Dinge vorstellen könnte, dass mit Panzern nach Tontauben geschossen wird.

In den umstrittenen Plänen der deutschen Bundesregierung, Panzer nach Saudi-Arabien liefern zu wollen, kommt nun neues Feuer hoch. Zumindest für jene, die einem solchen Panzerdeal eher negativ gegenüberstehen. Zuletzt äußerte sich zu diesen Panzerlieferungen der deutsche Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU). Dieser gab offiziell bekannt, dass die Lieferung von deutschen Panzern an Saudi-Arabien gerechtfertigt sei.

In diesem Zusammenhang gab Thomas de Maizière an, dass im Bundessicherheitsrat darüber diskutiert werde, in welcher Form die Kriegsmateriallieferungen in der Region "zu positiven Einflüssen führen könnten". In einer ZDF-Sendung sagte der Minister, dass die Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien derart zu sehen sind, "dass Waffenexporte die Stabilität in der Region positiv beeinflussen könnten".

In Bezug auf die gestellte Frage, ob die Panzerlieferungen auch "OK" sind, weil Saudi-Arabien keine westliche Demokratie ist, meinte er, dass das Land (Saudi-Arabien) eine wichtige Rolle für die Stabilität im Nahen Osten spielt. Bei diesem Waffen-Panzerdeal zwischen Deutschland und Saudi-Arabien geht es um mehrere hundert Panzer des Typs "Leopard 2".

Quelle: IK - Bild: flickr (symbolisch)

  
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