Ängste: Amerikaner sehen China immer mehr als Gefahr an


(C) Todd Benson, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Da immer mehr wirtschaftliche [und auch militärische] Macht nach China fließt, sehen viele Amerikaner China als direkte Gefahr an. Nicht nur durch einen Arbeitsplatzabbau im eigenen Land kocht die Stimmung gegen China immer weiter hoch. Auch die fast nicht schlagbare Billigkonkurrenz in China selbst bereitet vielen Amerikanern Kopfzerbrechen.

Der wirtschaftliche Einfluss der Volksrepublik löste bereits in der nahen Vergangenheit Ängste in der Bevölkerung der USA aus. Nach Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des "Pew Research Centers" zeigte sich deutlich, dass viele us-amerikanische Bürger ein deutlich härteres Vorgehen in Handels- und Wirtschaftsfragen (zu China) von der US-Politik verlangen.

In dieser Umfrage sagten rund 78 Prozent der befragten Amerikaner, dass die hohen Staatsschulden der USA gegenüber China ein großes Problem seien. Weiterhin ging aus der Umfrage hervor, dass die militärische Stärke Chinas weniger bedrohlich wahrgenommen wird als die wirtschaftliche. Ebenfalls gingen viele Amerikaner davon aus, dass China in der Zukunft zur größten Wirtschaftsmacht der Welt werden wird. Dies würde an dem Selbstbewusstsein der Amerikaner kratzen, doch man müsse sich mit diesem Umstand arrangieren, hieß es in einer Veröffentlichung bei Pressetext.

Die Schulden der USA könnten dabei als wahrlich großes Problem herangezogen werden. Alleine im letzten Jahr bewegte sich das Handelsbilanzdefizit der USA auf einem Rekordhoch von rund 280 Milliarden US-Dollar.

Nach aktueller Einschätzung von Marktexperten wird dieses Handelsbilanzdefizit auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Im gleichen Zuge wächst die chinesische Wirtschaft teils stark, auf der anderen Seite schwächelt die US-Wirtschaft jedoch. Weitere Informationen finden Sie unter der Quelle von ExtremNews.

Quelle: ExtremNews - Bild: flickr (symbolisch)

  
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