BMG: Downloader sollen 20 US-Dollar pro heruntergeladenen Song blechen


(C) bigmick, 2005, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Im Streit um Urheberrechte im Internet, scheint man seitens des us-amerikanischen Musiklabels BMG nun ungewöhnliche Wege gehen zu wollen, um so noch „die eine oder andere Münze“ aus dem digitalen Netz herauszufischen.

In dieser neuen Aktion soll BMG zusammen mit verschiedenen Internetanbietern arbeiten, um Emails an Personen zu verschicken, die im Internet Musik heruntergeladen haben. In diesen Emails fordert man seitens BMG dazu auf, dass 20 US-Dollar überwiesen werden müssen, pro Song, damit keine weiteren juristischen Schritte unternommen werden. Bei "aktiven Downloadern", so Gulli, würden hier innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Geldsummen zusammenkommen.

Ein wenig sarkastisch sieht man dieses neue Vorgehen, seitens BMG, bei Gulli. Hier wird der Ablasshandel der katholischen Kirche benannt, mit dem dieses Vorgehen des us-amerikanischen Konzerns verglichen wird. Hierbei macht man auch, in Bezug auf den katholischen Ablasshandel, auf die ureigene Sünde aufmerksam. In den vorliegenden Fällen also das Downloaden von Musik aus dem Internet.

Die entsprechend dem katholischen Ablasshandel angelehnte Strafe soll in Form von 20 US-Dollar pro heruntergeladenen Song bezahlt werden. Wenn der Downloader diese Kosten von 20 US-Dollar pro heruntergeladenen Musiktitel bezahlt, sollen laut BMG alle weiteren rechtlichen Schritte wegfallen. Sollte eine jeweils angeschriebene Person nicht auf diesen Deal per Email eingehen wollen, würde auf diese eine Zahlungsaufforderung von bis zu 150.000 US-Dollar zukommen.

Quelle: Gulli - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte