Kampf um Inseln: China gegen Japan


(C) Jacob Ehnmark, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In den letzten Tagen gab es massive Demonstrationen in China, weil Japan drei der umstrittenen Inseln gekauft hatte. Nun befürchten auch die USA Schlimmes in diesem Länderstreit und sogar, dass sie selbst in den Konflikt hineingezogen werden könnten.

Im Zuge der in China durchgeführten Demonstrationen wurden unteranderem japanische Einrichtungen mit Steinen und Flaschen beworfen und man hetzte für einen Krieg gegen Japan. Japanische Unternehmen beschlossen darauf, kurzfristig die Produktion in China einzustellen, darunter z.B. Panasonic und Canon.

Ob dieser Konflikt gar zu einem Krieg eskalieren könnte, kann aus der heutigen Sicht nicht genauer gesagt werden. Das Potential ist aber durchaus vorhanden. Dies sah man speziell in den vergangenen Tagen, als mehrere zehntausend Chinesen gegen Japan demonstrierten und sich diese Demonstrationen teilweise sogar weiter zuspitzten. Von verschiedenen Seiten (China) werden nun Ängste provoziert und auch die Eskalation hin zur reinen Gewalt steht mittlerweile auf dem Programm.

Beim Streit um die sog. Senkaku-Inseln scheinen auch Experten mittlerweile eine deutliche Zuspitzung der Lage zu erkennen. Diese Inseln sind nicht nur aus geo-strategischer Sicht für China als auch Japan interessant, auch Ressourcenansprüche (Öl- und Gasvorkommen) spielen in dem Konflikt eine Rolle.

Durch die Ankündigung Japans, dass drei der Inseln gekauft werden, vermutete China eine Zementierung der Besitzansprüche von Japan auf diese Inseln. Aus historischer Sicht war und ist Japan für China ein Feind. Gerade aus diesem Umstand könnte der Konflikt zu einer "bösen Überraschung" führen.

Quelle: RP - Bild: flickr(symbolisch)

  
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