Viren frei Haus: Laptops aus China bereits bei Auslieferung mit Malware verseucht


(C) Danijel Zivkovic, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Innerhalb der letzten Jahre gab es immer wieder Skandale um Hardware, welche in China produziert worden ist. Da waren z.B. Netzwerkkarten, welche in der Produktion mit einer hardwarespezifischen Sicherheitslücke versehen wurden. Aber auch andere Hardwareprodukte wie Router und Co. waren bereits von derartigen Skandalen betroffen.

Teilweise wurden diese mit einer hardwareseitigen Sicherheitslücke geformten Netzwerkkarten auch an staatliche Behörden in die USA [und andere Länder] geliefert. Angreifer, welche von dieser speziellen Angriffsgrundlage wussten, wie man die Sicherheitslücke eine solche Netzwerkkarte ausnutzt, hatten leichtes Spiel auf ein jeweiliges System zu kommen.

Doch in der komplexen Welt der Spionage und Gegenspionage gibt es noch viele weitere Dinge, die an dieser Stelle nicht behandelt werden sollen. Entsprechende Literatur finden Sie aber "bei einem großen Versandhändler für Bücher im Internet". Geben Sie dort entsprechende Schlüsselworte in der Suchfunktion ein, wie z.B. "Spionage" und schon sollten ihnen interessante Bücher entgegenspringen. Eine Eingrenzung der Suche mit "Spionage Geheimdienste" sollte noch mehr Erfolg bringen.

In einem Artikel bei Kopp geht man nun auf einen dieser Thematik angelehnten Fall ein wenig näher ein. Hier geht es um Laptops/Notebooks, welche bereits in der Auslieferungsphase mit entsprechender Malware infiziert sind.

Im Zuge einer Kontrolle, durch die Microsofts "Digital Crimes Unit", hatte der Softwareriese entdeckt, dass viele chinesische Computermanufakturen das Betriebssystem Windows illegal installiert hatten/haben (also eine Raubkopie, ohne entsprechende Lizenz).

In weiteren Untersuchungen stellte Microsoft fest, nachdem Ingenieure von Microsoft etwa 20 Laptop-Geräte vor Ort, in den chinesischen Manufakturen, erworben hatten, dass etwa 20 Prozent der Geräte bereits mit Viren verseucht waren. Daher schlussfolgerte man, dass die Viren bereits zwischen der Fertigungslinie und dem Verkauf auf die Geräte gelangt waren.

Falls Sie Interesse an diesem spezifischen Fall (es gibt natürlich noch deutlich mehr als diesen) haben sollten, können Sie unter der Quelle von Kopp den gesamten Artikel zu "Das neueste Feature von in China produzierten Laptops: vorinstallierte Viren" lesen.

Quelle: Kopp - Bild: flickr (symbolisch für "Laptop")

  
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