Fall Julian Assange: Kondom zeigt keine DNA-Spuren


(C) Jose Mesa, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bereits in der Vergangenheit gab es einige Ungereimtheiten um Julian Assange und dem Vorwurf der schwedischen Justiz, dass Assange angeblich dort eine Vergewaltigung begangen haben soll. Zuletzt tauchte ein Foto im Internet auf, welches etwa 48 Stunden nach der angeblich erfolgten Vergewaltigung geschossen wurde.

Auf diesem Foto ist das [angebliche] Vergewaltigungsopfer zu sehen, mit anderen Personen und auch Julian Assange selbst. Dieses Foto war an einem Abend entstanden, wie gesagt, etwa 48 Stunden nach der angeblichen Vergewaltigung, bei dem unter anderem ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant auf dem Programm stand. Auf dem Foto ist das Vergewaltigungsopfer in "sehr freudiger Pose" zu sehen, sie scheint wirklich Spaß an jenem Abend gehabt zu haben, obwohl sie neben ihrem Peiniger Julian Assange stand.

Am gleichen Abend soll sie außerdem noch über ihren Twitter-Account geschrieben haben, dass sie "mit den intelligentesten und coolsten Leuten der Welt unterwegs ist". Wie realistisch ist es, dass die betreffende weibliche Person, welche angeblich 48 Stunden zuvor von Assange vergewaltigt worden war, nun mit diesem auf dem Foto, mit weiteren Personen, steht und scheinbar extrem vergnügt wirkt?

Doch dieses Foto ist nicht der einzige Gegenbeweis, der an der offiziellen Story der schwedischen Justiz nagt. Nun gibt es über Gulli weitere Informationen zum Fall Julian Assange und sichergestellte DNA-Spuren, welche angeblich vorhanden waren.

In dem Artikel geht man auf aktuelle Medienberichte der britischen Presse ein. Demnach könnten sich die vorgetragenen Vorwürfe der schwedischen Justiz bald in Luft auflösen, welche angeblich gegen WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange vorhanden sind/waren. Eines der zentralen Beweismittel, nämlich ein gebrauchtes Kondom, enthält nach Medienberichten keine DNA-Spuren von Assange, dies geht aus einem Polizeibericht hervor.

Eingereicht wurde dieses Kondom von einer der beiden Frauen, welche dem WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange eine sexuelle Nötigung vorwirft. Die Anwälte von Assange gehen nun davon aus, dass dieses Kondom mit Absicht in die Beweismittel eingebracht worden ist, um so ein negatives Licht ("der böse Vergewaltiger, Vorabstempelung") auf ihren Mandanten zu werfen.

Außerdem würde sich damit der Tatumstand erfüllen, dass absichtlich gefälschte Beweismittel vorgelegt worden sind und diese in einem juristischen Verfahren als angeblich aus der Tat entspringend deklariert wurden. Die Anwälte von Assange stellen mit diesen neuen Umständen nun ein Verfahren gegen ihren Mandanten Julian Assange in Frage. Derzeit befindet sich Assange in der Botschaft Ecuadors, in London. Hier wartet er zu, dass sich eine Einigung zwischen den an dem Fall beteiligten Ländern, bezgl. seiner Auslieferung, ergeben wird.

Quelle: Gulli - Bild: flickr (symbolisch)

  
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