EU und Russland wollen bei Zivilschutz enger zusammenarbeiten


(C) Matt May, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Aus russischen Medien kann aktuell entnommen werden, dass die EU und Russland in Zukunft gemeinsam gegen "Katastrophen" ankämpfen möchten. Speziell sei diese Kooperation auf den Zivilschutz ausgerichtet, hieß es bei „Ria Novosti“. Derzeit würden die „Partner“ Russland und EU an einem detaillierten Plan arbeiten, der auf ein gemeinsames Reagieren auf Katastrophen ausgerichtet sei. Dies bestätigte zuletzt auch der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow.

Zuletzt fand unter anderem zu dieser neuen Kooperationsbereitschaft ein Treffen mit der EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Kristalina Georgiewa und russischen Vertretern statt. Hier drückte der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow die Hoffnung aus, dass in der Zukunft ein Plan in Kraft treten könnte, um ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und der EU zu integrieren.

In diesem Zusammenhang bedankte sich der russische Minister bei der EU, als diese Russland im Jahr 2010 bei der Bewältigung der schweren Waldbrände half. Ebenfalls drückte er seinen Dank an die EU aus, dass diese bei den Beseitigungsarbeiten der Hochwasserfolgen in der Schwanzmeerregion Krasnodar in diesem Jahr behilflich gewesen sei.

Von Seiten Russlands wirkte man bei der Bekämpfung von Waldbränden in Serbien und Griechenland mit. Seit April 2012 sind russische Beamte für den Zivilschutz ebenfalls in Serbien aktiv. Diese wurden in der Region um „Nis“ stationiert, um dort Hilfen für Balkan- und südeuropäische Staaten beim Katastrophenschutz zu leisten.

Bereits Ende August kündigte der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow an, dass ein einheitliches internationales Steuerungssystem der APEC-Länder zur Notstandsbekämpfung im Jahr 2013 "in Gang gesetzt werden wird".

Quelle: Rian1 [2] - Bild: flickr(symbolisch für "EU")

  
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