Konflikt mit Japan: Wütender chinesischer Mob vor Japans Botschaft


(C) BriYYZ, 2011, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nach der Eskalation im Nahen Osten, wegen eines Videos das den Propheten Mohammed verunglimpft, scheint nun auch in China Protest zu erwachsen. Doch nicht etwa wie im Nahen Osten durch dieses Video begründet, sondern wegen dem Insel-Streit mit Japan. In einem Artikel von „derStandard“ wurde sogar benannt, dass die chinesischen Sicherheitskräfte Mühe damit hatten, die Kontrolle über die Eskalation vor der japanischen Botschaft zu behalten.

Demonstranten wollten demnach aus Protest über den Insel-Streit mit Japan die japanische Botschaft erstürmen. Damit erreicht der Streit zwischen China und Japan einen neuen Höhepunkt. Aus Medienberichten ist zu entnehmen, dass sich tausende Demonstranten vor der Botschaft Japans in Peking versammelt hatten. Es wurden Steine und Flaschen auf das Botschaftsgebäude geworden, außerdem wurden Anti-Japanische Parolen umher geschrien.

In Shanghai wurden sogar die Straßen zum japanischen Konsulat abgeriegelt. Einige der demonstrierenden Personen wurden anscheinend aber von den eingesetzten Sicherheitskräften durch die Absperrungen gelassen, wie es bei „derStandard“ heißt. Aus japanischen Medien ist zu entnehmen, dass weitere Proteste in den chinesischen Städten Nanjing, Changsha, Xian und Suzhou stattfanden. Im Zuge der eskalierenden Gewalt gegen japanische Einrichtungen in China, brach der japanische Außenminister einen Besuch in Australien ab und kehrte nach Tokio zurück.

In dem vorliegenden Streit zwischen Japan und China, um eine unbewohnte Inselgruppe, geht es speziell auch um Fischfanggründe und andere Ressourcen (z.B. auch Gasvorkommen). Zuletzt wurde aus verschiedenen Medien bekannt, dass Japan drei der umstrittenen Inseln einem Privatbesitzer abgekauft hatte.

Quelle: derStandard - Bild: flickr (symbolisch für "China")

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte