Vulkan Fuego bricht aus: Guatemalas Feuerteufel meldet sich zu Wort


(C) Lcpons, 2008, Quelle: Wikipedia (gemeinfrei)

Schon seit geraumer Zeit hatte man einen Ausbruch des Fuego erwartet, nun ist dieser eingetreten. Dem Vulkanausbruch gingen gleichzeitig schwere Erschütterungen der Erde einher, Lavaströme ergossen sich ins Tal und eine riesige Aschewolke verdunkelte den Himmel.

Das um den Fuego-Vulkan gelegene Gebiet wurde evakuiert und als Gefahrenzone ausgewiesen. Etwa 10.000 Menschen sind zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht worden. Nach Behördenangaben sollen rund 33.000 Menschen rund um den Fuego von möglichen Gefahren durch den Vulkan betroffen sein.

Die Evakuierungsarbeiten dauern bis zur Stunde an, da es derzeit immer noch starke Eruptionen am Vulkan gibt. Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Conred sagte zuletzt, dass insgesamt etwa 33.000 Menschen betroffen sein könnten. Der Vulkan Fuego liegt etwa 75 Kilometer von der guatemalischen Hauptstadt (Guatemala-Stadt) entfernt.

Nach bisherigen Informationen soll es zu mittleren und teils auch schweren Eruptionen am Vulkan gekommen sein. Ein Experte des guatemalischen Instituts für Vulkanforschung sagte, dass die Gefahr noch nicht gebannt sei, die Evakuierungen werden daher weitergeführt. Das Institut für Vulkanforschung habe mittlerweile die Orange-Warnstufe über das betroffene Gebiet verhängt, hieß es.

Anfangs gab es mit einigen Bewohnern in der Region Probleme, da diese nicht aus ihren Häusern gehen wollten. Zur Evakuierung der Menschen wurden Busse und Lastwagen organisiert, um mit den Massen fertig zu werden. Nach Angaben des Instituts für Vulkanforschung soll die Aschwolke eine Höhe von gut 3000 Metern erreichen.

Quelle: DerWesten - Bild: Wikipedia (zeigt den "Fuego Vulkan")

  
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