Eurokrise: Wie man mit einer Krise spielt, um neue Strukturen zu schaffen


(C) fdecomite, 2009, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die Ausbeutung der Menschen und die immer schonungsloseren Praktiken im Finanzsektor, welche durch globalistisch-ausgerichtete Individuen und deren Zentralbanken vorangetrieben werden, zielen auf nichts Geringeres ab, als die Schaffung eines einheitlichen Weltwährungssystems.

Außerdem steht in den Plänen geschrieben, dass eine noch niemals zuvor dagewesene Machtkonzentration, durch eine Zentralisierung der globalen Finanzmacht, angestrebt wird. Nicht nur die getätigten Aussagen von Zentralbanken und verschiedenen einflussreichen Staatsoberhäuptern zeigten bereits in der Vergangenheit, dass die vorangetriebene Agenda für eine direkte Zusammenführung von Wirtschaftsmacht und Kontrolle über Währungen in nur wenige Hände fallen soll.

Zuletzt haben sich diese Irritationen deutlich zugespitzt. In diesem Zusammenhang könnte man die vorherrschende Eurokrise sicherlich unter einem anderen Blickwinkel betrachten. Dass derartige Bestrebungen deutlich einfacher umzusetzen sind, als wenn es eine solche Krise nicht geben würde, sollte einleuchtend erscheinen.

Vielleicht meinte Wolfgang Schäuble (Deutschland, Finanzminister) ja mit seiner Äußerung genau das. Eine Krise wird die Menschen dazu bringen, dass sie neue Strukturen, auch wenn sie ihnen abträglich erscheinen mögen, akzeptieren werden. Ganz nach dem plumpen Motto: Entweder es wird diesen neuen globalen Strukturen zugestimmt oder das hart erarbeitete Geld ist weg. In einer Diskussionsrunde beim Sender Phoenix sagte Schäuble einst:

„Wir brauchen andere Formen internationaler Governance, als den Nationalstaat...Und heute schaffen wir etwas Neues...Ich bin bei aller krisenhafter Zuspitzung im Grunde entspannt, weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten Veränderungen durchzusetzen größer.“

Das hört sich doch schon mal interessant an. Doch noch spannender wird es, wenn man sich einen Artikel der New-York-Times aus dem Jahr 2011/November zu Gemüte führt. Hier sagte Schäuble unter anderem (übersetzt):

„…Wir können die politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben…“

Das sind natürlich nur einige Beispiele, die deutlich zeigen müssten, was für anberaumte Bestrebungen seit längerer Zeit verfolgt werden, natürlich nicht vom Volk legitimiert.

Jene Strukturen, die das heutige Geldsystem (Fiat Money) erst erschaffen haben, wussten natürlich von vornherein, wie jenes funktioniert und was sich im Endeffekt daraus entwickeln wird. Krisen sah man bisher als "normal" und gegeben an. Dass diese Krisen auch gezielt zum Einsatz gebracht werden, um neue globale "Umbauten" voranzutreiben, ist weniger bekannt.

Dass das Volk in der Masse von jenen Bestrebungen meist nichts weiß, sollte ebenfalls nicht verwundern. Wichtige Schlüsselfiguren in Wirtschaft und Politik wissen längst um den Umstand, der zu erreichenden Utopien. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist, zumindest im gewissen Umfang, eingeweiht.

Dass Frau Merkel nicht alle Informationen benötigt (sondern nur diese, welche für ihre Position wichtig sind), sollte soweit logisch erscheinen. Es reichen jene Informationen, damit sie in ihrem vorgegebenen Spektrum agieren kann. Dass sie von diesen [Informationen] sogar recht überzeugt wirkt, machte sie vor einiger Zeit im Deutschen Bundestag deutlich. Hier zeichnete die deutsche Bundeskanzlerin eine "Roadmap" zum angestrebten Weltwährungssystem. Anbei finden Sie den entsprechenden Ausschnitt dieser Rede im Bundestag.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KkuPgmtTx78

Das damals im Jahr 1944 abgeschlossene Abkommen von Bretton-Woods, welches aus der Depression [u.a. - z.B. 2. Weltkrieg] der 1930er Jahre her angetrieben worden ist, schuf nicht nur den Internationalen Währungsfonds (IWF). Außerdem entsprang aus jenen Umsetzungen auch noch die Weltbank und es wurden Standards für die ganze Welt festgelegt.

Durch die derzeit immer noch vorherrschende Krise in Europa, sehen die führenden Köpfe eine weitere Gelegenheit dazu, souverän-ökonomischen Systemen globale Regulierungen aufzuzwingen. Zuletzt konnte dies deutlich vernommen werden, als z.B. nach neuen globalen Herausforderungen, wie einer globalen Finanzordnung, gerufen wurde. In dieser "globalen Finanzordnung" soll das weltweite Finanzsystem um zentral-koordinierte Richtlinien internationaler Regulierungen "ausgebaut" werden.

Weiterhin ist zu beobachten, dass diese Forderungen anscheinend abgestimmt von verschiedensten Strukturen geäußert werden. Nicht nur von den führenden Köpfen aus der EU können diese Bestrebungen vernommen werden. Auch die immer wieder geäußerten Forderungen von bekannten Individuen aus dem CFR (Council on Foreign Relations) und der FED (Federal Reserve Bank) zeigten deutlich, dass eine "neuen global-monetäre Autorität" entstehen solle.

Dass es sich dabei um eine Art globale Finanzdiktatur handeln könnte, verstehen die wenigsten Menschen. Diese Forderungen nach einer neuen global-monetären Autorität zeigen wohl deutlich, dass hier etwas errichtet werden soll, was de facto einer globalen Finanzdiktatur entspricht. Diese könnte grenzüberschreitend operieren, sowie Nationen und Firmen zu einer Unterwerfung, unter die Überwachung und Regulierungen, zwingen.

Wenn Sie diese spannenden Entwicklungen weiterverfolgen möchten und in diesem Zusammenhang den Rest dieser vorliegenden Informationsanschnitte erkunden wollen, können wir Sie an dieser Stelle auf den folgenden Artikel: "Neue Weltordnung und tripolares Weltwährungssystem" aufmerksam machen. Um diesen zu lesen, klicken Sie einfach auf den folgenden Verweis.

Neue Weltordnung und tripolares Weltwährungssystem

 

Bild: flickr (symbolisch für "Europa in der Eurokrise")

  
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