Deutschland: Anwohner aus Hamburg protestieren gegen neue Windräder


(C) Patrick Finnegan, 2008, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Der Senat in Hamburg hat nun die Pläne für die Standorte von neuen Windkraftanlagen öffentlich ausgelegt. Durch diesen Schritt haben die Einwohner Hamburgs nun etwa fünf Wochen Zeit, sich bei der Baubehörde oder bei den Ämtern über die neu geplanten Flächen für Windräder zu informieren. Außerdem können auch eigene Gedanken oder Anregungen zu den geplanten Windkraftflächen geäußert werden.

Nachdem zuvor monatelang nach einem passenden Standort gesucht wurde, ist der Hamburger-Senat nun an fünf Stellen fündig geworden. Zu den in Betracht kommenden Standorten zählen: Der Energieberg in Georgswerder, in Francop, in Ochsenwerder, in Neuengamme und in Altengamme/Curslack.

Diese Standorte wurden in einer zuletzt veröffentlichten Mitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt herausgegeben. Nach den aktuellen Plänen sollen insgesamt 34 neue Windkraftanlagen entstehen. Hierbei machte man deutlich, dass diese evtl. auch ältere Windkraftanlagen ersetzen könnten.

Durch diese Planungen will die Hansestadt Hamburg selbst mehr Strom über erneuerbare Energien erzeugen. Man plane die derzeitige Leistung von etwa 52 Megawatt auf rund 100 Megawatt zu steigern.

Die Gegner der Windkraftanlagen sehen einige Gefahren durch die neuen Planungen: erhöhter Lärmpegel, störender Schattenschlag, Teileflug, nachhaltige Naturzerstörung, Infraschall und Befeuerung sowie im Winter ebenfalls Eisschlag. Außerdem sind die Gegner der Meinung, dass die Windkraftanlagen "Psycho-Stress" auslösen würden.

Ausführliche Informationen zu den geplanten Windkraftanlagen, erfahren Sie in einem aktuellen Artikel der Online-Ausgabe von "Abendblatt".

Quelle: Abendblatt - Bild: flickr (symbolisch für "Windkraft")

  
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