China: Bisherige Interventionen der Regierung haben der Wirtschaft nicht geholfen


(C) Renato Ganoza, 2009, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die Krise, über die meist nur auf Europa bezogen eingegangen wird, ist längst auch in den USA und China angekommen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen waren zwar nett gemeint, doch letztendlich verschlimmerten sie die Lage noch. Wenn man runter kommen soll, sollte man nicht höher steigen. Welche Wahrheit in der weltweiten Krise verborgen liegt, möchten wir an dieser Stelle nicht behandeln. Sich jedoch auf hysterische Umstände einzulassen, kann gerne nach hinten losgehen. Um dieses Vorgeplänkel zum Abschluss zu bringen, möchten wir Ihnen die folgende "Weisheit" mit auf den Weg geben - nur so allgemein: "Wenn du die Wahrheit willst erkennen, bleib stehn, wenn alle anderen rennen".

Kommen wir zum Thema, zu China. Obwohl in dem Land die beschlossenen Auflagen für die Kreditvergabe gesenkt worden waren und zudem eine expansive Geldpolitik an den Tag gelegt wurde, scheint der wirtschaftliche Abschwung im Reich der Mitte nicht wirklich gestoppt worden zu sein. Die chinesische Industrie weist vielmehr die tiefsten Absatzzahlen seit dem Jahr 2009 auf. Dass sich die chinesische Staatsführung mit diesen Umständen nicht zufrieden gibt, sollte logisch erscheinen. Diese will nun noch mehr "Power" geben, um die heimische Konjunktur anzukurbeln.

Vor allem in den letzten Monaten sah man in China ein stetiges Abflauen der Konjunktur. Die zuletzt veröffentlichten Daten zeigen, dass die Industrieproduktion in China den schwächsten Wachstumswert seit dem Jahr 2009 aufweist. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (August) konnte die Produktion nur noch um 8,9 Prozent wachsen.

Durch diese und weitere negativ ausfallende Kennzahlen, welche durch die chinesische Statistikbehörde am vergangenen Sonntag veröffentlicht worden sind, möchte die Regierung in China nun das Förderprogramm weiter hochfahren, um so die chinesische Wirtschaft wieder anzukurbeln. In den kommenden 5 Jahren sollen für diesen Zweck etwa 124 Milliarden Euro investiert werden.

Zuletzt äußerte sich der chinesische Präsident Hu Jintao beim Wirtschaftsforum der APEC (im russischen Wladiwostok) dahingehend, dass er auch andere asiatische Staaten auffordert, dass diese passende Anreize schaffen, damit die Wirtschaft der APEC-Staaten weiter stabilisiert werden und wachsen kann.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "China")

  
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