Mehr Leistung: Der neue Firefox 15 Browser von Mozilla


(C) Ian McKellar, 2008, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

In der Vergangenheit klagten viele Firefox-Nutzer darüber, dass die Auslastung des Arbeitsspeichers in vielen Situationen enorm sei. Dieser Kritik nahm sich Mozilla nun an und veröffentlichte mit dem Firefox 15 eine deutlich arbeitsspeicherschonendere Version des beliebten Browsers.

Speziell der hohe Verbrauch von Arbeitsspeicher-Ressourcen bei installierten Add-Ons wurde nun verbessert. Aber nicht nur der Firefox-Browser selbst wurde seitens Mozilla, in der aktuell vorliegenden Version 15, verbessert. Auch der von vielen Benutzern angewendete Mozilla Thunderbird erhielt ein entsprechendes Softwareupdate.

Bereits im Vorfeld zum aktuellen Firefox-Update, berichtete der bei Mozilla tätige Entwickler Nicholas Nethercote über die nunmehr realisierten Verbesserungen. Besonders auf die sogenannten "Memory Leaks" ging er in seinen Vorabberichten ein. Diese, so Nethercote, waren eines der Hauptprobleme der vorherigen Firefox-Versionen.

Diese "Memory Leaks" verursachten bei vielen Benutzern eine Überlastung des installierten Arbeitsspeichers, in den meisten Fällen war ein flüssiges Arbeiten mit dem Firefox-Browser so nicht mehr möglich. Speziell trat der Umstand der extrem hohen Arbeitsspeicherauslastung auf, wenn sog. Add-Ons im Firefox-Browser zusätzlich installiert waren. Besonders betroffen waren von diesen Umständen die beliebten Add-Ons: „Greasemonkey“, „Firebug“ oder der „Video DownloadHelper“.

In der aktuellen Firefox-Version 15 soll dieses Problem nunmehr abgestellt worden sein. Mit Hilfe einer sog. „MemShrink“-Funktion, soll das Problem der ausgelasteten Arbeitsspeicher der Vergangenheit angehören. Das aktuelle Update enthält hierbei aber nicht nur diese spezifische Neuerung. Auch andere "interessante Dinge" wurden in Firefox 15 implementiert.

So z.B. die Möglichkeit dass PDF-Dokumente nun direkt im Browser angezeigt werden können. Hinsichtlich des immer wichtiger werdenden Datenschutzes unternahm Mozilla bei dem beliebten E-Mail-Clienten "Thunderbird" ebenfalls ein Update. Hier wurde eine sog. "Do-Not-Track"-Funktion eingebaut. Doch auch andere Neuerungen gab es bei "Thunderbird".

So wurde bspw. ein neues Menü- und Toolbar-Design mit einer Chatfunktion implementiert. Bei der Chatfunktion können nun in Echtzeit Kommunikationssitzungen gestartet werden. Unter anderem werden die häufig genutzten Chat-Netzwerke Facebook, Gtalk, IRC und Twitter für diese neue Funktion angeboten.

Quelle: Gulli - Bild: flickr (symbolisch für "Firefox Browser")

  
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