EEG: Kritik von Verbraucherschützern an der neuen Umlage


(C) shock264, 2010, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Dass die sogenannte Energiewende auf den ersten Blick "gut, toll, ahh, super" erscheint, konnte man in der Vergangenheit aus den Massenimpulsen der Bevölkerung und anderer Kreise wahrnehmen. Dass die Energiewende in Deutschland einem altbekannten Muster folgt, haben jene wahngefangene Individuen noch nicht ganz mitbekommen.

Bei "Hegels Dialektik" handelt es sich um ein solches Muster. Dieses beruht, in der praktizierten Form, auf die Umstände der "Problem-Reaktion-Lösung". Jene problemerschaffenden Kreise haben hierbei den Vorteil, dass diese von Anfang an die Lösung für ein mögliches Problem in der Tasche haben.

Damit diese Lösung auf ein Problem angeboten werden kann, muss erst einmal ein Problem erschaffen werden, von welchem man die zu erwartende Reaktion erhält. Ist dieser Zustand erreicht, kann die "passende Lösung" angeboten werden. Diese kleine Einleitung wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Entsprechende Literatur zu dieser Thematik, kann jedoch in jeder größeren Bibliothek aufgefunden und nachgelesen werden.

Wir wollen lieber auf die sogenannte Energiewende als solches zurückkommen, speziell auf Gerd Billen, dem Chef der Bundesverbraucherzentralen. Dieser hat nun nämlich öffentlich die geplante Haftungsregelung des EEG kritisiert, welche bei den Windanlagen in der Nord- und Ostsee Anwendung finden soll. Billen sagte zu dem Gesetzesentwurf, dass dieser "eine Einladung für Geldmacherei auf dem Rücken der Verbraucher sei".

Das Interview, in dem er die geplante Haftungsregelung kritisierte, gab er in der Bild-Zeitung, welche am letzten Donnerstag erschien. Speziell fordert Billen den Bundestag dahingehend auf, dass die bisherigen Beschlüsse des Kabinetts gestoppt werden müssen, welche am letzten Mittwoch beschlossen worden sind.

Aber nicht nur Gerd Billen selbst kam bei der Bild-Zeitung zu Wort. Ebenfalls machte der Energieexperte des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Manuel Frondel, deutlich, dass die Verbraucher mit der geplanten Haftungsumlage doppelt belastet werden.

Auf der einen Seite würden die Verbraucher die geplante EEG-Umlage und auf der anderen Seite die Kosten für den Ausbau von Ökostrom tragen müssen. Mit dem bisherigen Gesetzesentwurf der EEG-Umlage ist geplant, dass die privaten Haushalte eine zusätzliche Umlagegebühr bezahlen müssen, diese wird auf den Strompreis aufgeschlagen. Nach aktuellen Informationen wird diese Gebühr "höchstens" 0,25 Euro-Cent pro Kilowattstunde betragen.

Quelle: IK - Bild: flickr (symbolisch für "Windkraft")

  
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