Zu laut beim Liebesspiel: Pärchen muss Strafzahlung nach ergiebiger Nacht zahlen


(C) Juan Antonio Flores Segal, 2011, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Gerade in Mehrfamilienhäusern ist meist der Umstand geboten, dass man sich des Öfteren mit seinen Nachbarn auseinandersetzen muss. Nicht nur in einem gemütlichen Plausch auf dem Hausflur, manchmal gehen die "Kontakte" auch ein wenig weiter. Speziell die Geräuschkulisse in Mehrfamilienhäusern bietet gerne Anlass zum Ärger.

Wenn diese Geräuschkulisse auch noch in der Nacht auftritt, kann daraus ein kleiner, in manchen Fällen auch großer, Nachbarschaftsstreit entstehen. Nun wurde ein Fall aus Australien bekannt, bei dem es sich genau um diese "Geräuschkulissen" dreht. Speziell um jene Geräusche, die beim Liebesspiel auftreten können. In dem vorliegenden Fall wurde es mit dem Liebesspiel ein wenig "zu laut" getrieben.

Die alltäglichen Geräusche, aus den Liebeleien, gingen der Nachbarschaft schon seit geraumer Zeit auf die Nerven. Im australischen Adelaide entschied man sich daher, als das Fass voll war, die Polizei zu rufen, um dem geräuschvollen Liebensspiel ein Ende zu bereiten. Die Nachbarn beklagten sich über "Sexgeräusche und das ganze fünf Tage in der Woche lang".

Nachdem die Polizei gerufen war, verhängte diese eine saftige Geldstrafe von gut 260 Euro (umgerechnet). Dabei ist dieser spezielle Fall derart gestaltet, dass die Polizei schon öfters ausrücken musste, um dem "wilden Treiben" ein Ende zu setzen. Insgesamt soll die Polizei über 20 Mal, innerhalb der letzten Monate, gerufen worden sein. Irgendwann waren es wohl auch die Beamten leid, sich in ihrem Beruf mit derartigen Problemen beschäftigen zu müssen.

Zu der verhängten Geldstrafe gesellte sich hierbei aber noch eine Strafe hinzu, welche man durchaus als „ungewöhnlich“ betrachten kann. Es wurden nämlich außerdem 72 Stunden "absolute Ruhe im Schlafzimmer", als Strafauflage, verhängt. Als gesetzliche Grundlage beriefen sich die Polizisten auf ein neu etabliertes Gesetz. Dieses zielt darauf ab, dass "Lärmbelästigungen abgestellt werden können". Diese Informationen gehen aus einem aktuellen Artikel der "Sunday Mail" hervor.

Das Liebespaar zeigte sich über die verhängten Strafen entsetzt. Die Frau gab an, dass sie es nicht fassen könne, dass sie in ihrem eigenen Haus verhaftet worden sei und nun diese "komischen Strafen" aufgebrummt bekommen habe. Weiterhin wurde aus diesem Fall bekannt, dass zukünftige sexuelle Praktiken deutlich geräuschloser praktiziert werden müssen, sonst drohen weitaus höhere Strafzahlungen (Wiederholungsfall) - wenn diese nicht bedient werden, droht sogar Gefängnis.

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch für "Liebespaar im Bett")

  
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