Unternehmen: Daimler will seine Endmontage in die Schwellenländer verlegen


(C) David Villarreal Fernández, 2010, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Im Zuge der sich global abkühlenden Konjunktur, sucht auch der deutsche Automobilhersteller Daimler nach neuen Wegen, um seine Kosten zu drücken. Aus einem aktuellen Bericht des Handelsblattes geht hervor, dass der deutsche Automobilhersteller Daimler in Zukunft auf ein "schlankeres Wirtschaften" setzt.

In diesem Zusammenhang will Daimler die Fertigung im Ausland weiter ausbauen. Vor allem in den sogenannten Schwellenländern soll die lokale Produktion ausgebaut werden. In diesen Neuausrichtungen sollen erstmals auch die mittelgroßen Geländewagen der M-Klasse im Ausland produziert werden. Eigentlich wurden diese im bekannten Daimler-Stammwerk in den USA produziert.

Doch nicht nur die Produktion der M-Klasse soll im Zuge des "schlankeren Wirtschaftens" ins Ausland ausgelagert werden. Weiterhin geht aus dem Handelsblatt-Artikel hervor, dass auch die GL-Klasse erstmals außerhalb des US-Stammwerks produziert werden soll. Speziell sollen hier die vorproduzierten Bausätze zusammengesetzt werden.

Daimler kündigte am Montag offiziell an, dass diese Produktionsauslagerungen in Zukunft angestrebt werden und man derzeit mit den notwendigen Schritten, für diese Vorhaben, beschäftigt sei. Die sogenannte Endmontage soll demnach in die ausländischen Standorte Thailand, Indonesien und Indien ausgelagert werden.

Noch im Jahr 2012 sollen die Auslagerungsvorstöße für die M-Klasse, in diese Länder, abgeschlossen werden. Im Jahr 2013 plane man dann die Endmontage der GL-Klasse ins Ausland zu verlegen. Deutlich machte der Konzern, dass die jeweiligen Bausätze weiterhin in den USA hergestellt werden sollen.

Im US-Bundesstaat Alabama beschäftigt der Konzern etwa 3000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 wurden hier rund 148.000 Neuwagen produziert.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr (symbolisch für "Daimler und Mercedes")

  
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