Moldawien: Möglicher Brandanschlag bei Merkels Staatsbesuch in Moldau


Flagge der Republik Moldawien/Moldau

Im derzeitigen Reiseplan, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, ist unter anderem auch die moldawische Republik enthalten. Im Verlauf des Staatsbesuchs in der Republik Moldau soll es dabei zu einem Angriff auf das Fahrzeug der Kanzlerin gekommen sein. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde kurze Zeit nach diesem Vorfall festgenommen.

Aus den bisherigen Erkenntnissen geht hervor, dass vermutlich ein Brandbombenanschlag auf das Fahrzeug der Kanzlerin durchgeführt werden sollte. Die örtlichen Sicherheitsbehörden wollten jedoch bislang nicht näher auf die vorherrschenden Umstände der Tat eingehen. Bislang ist nur bekannt, dass ein 23-jähriger mit der Tat im Zusammenhang stehen soll, dieser wurde mittlerweile festgenommen und verwahrt.

Dies teilte das moldawische Innenministerium am Donnerstag mit. Bei dem am Mittwoch fehlgeschlagenen Brandbombenanschlag sollen keine Menschen verletzt worden sein. Vielmehr sei ein aus den Umständen hervorgegangener Schock als einziges Resultat, des angestrebten Anschlags, verzeichnet worden.

Der 23-jährige Tatverdächtige soll am Mittwoch einen selbstgebauten Brandsatz in Richtung des gepanzerten Fahrzeugs von Angela Merkel geworfen haben. Der geplante Brandanschlag schlug jedoch fehl. Nach den bisher bekanntgewordenen Informationen, soll der Brandsatz zwar gebrannt haben, zur Explosion sei es aber nicht gekommen. Vor dem Anschlag soll die deutsche Bundeskanzlerin bei einem offiziellen Besuch des Staatsweinguts Cricova, am Mittwochabend, eine Führung genossen haben.

Mit dem offiziellen Besuch der Republik Moldau sollen die bereits seit 20 Jahren bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern gewürdigt werden. Eines der Hauptpunkte im moldawischen Besuch der Kanzlerin war es gewesen, den Ministerpräsident Vlad Filat und Präsident Nicolae Timofti zu treffen.

Quelle: Welt

  
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