Softdrinks: Durch häufigen Konsum von Eistee können vermehrt Nierensteine gebildet werden


(C) Maxime Guilbot, 2010, Quelle: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In der schwülen Sommerhitze möchte man schnell ein eiskaltes Getränk zu sich führen. Nicht nur die bekannten Softdrinks werden hier teils massenweise konsumiert. In den letzten Jahren ist besonders Eistee bei den Deutschen besonders beliebt, wenn es um die schnelle Erfrischung von Innen gehen soll. Doch Eistee ist nur in Maßen gesund.

Aktuelle Untersuchungen zeigen sogar, dass Eistee Nierensteine hervorrufen kann. Nach aktuellen Erkenntnissen des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden soll Eistee demnach die Bildung von Nierensteinen "begünstigen". Dies soll durch die sogenannte Oxalsäure ausgelöst werden. Diese ist eines der Bestandteile von Grün- bzw. Schwarzteesorten.

Durch einen häufigen Konsum derartiger Softdrinks werde die Nierensteinbildung gefördert. Der Präsident Wolfgang Wesiack machte hierbei deutlich, dass vor allem Eistee öfters konsumiert werde, als beispielsweise frischaufgebrühter Tee. Generell gibt der Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten den Hinweis ab, dass möglichst auf Eistee als "Erfrischer" verzichtet werden sollte.

Wasser sei die geeignete Alternative, um das Problem der Nierensteinbildung zu verringern. Als begleitender Tipp – Es kann hierbei stilles oder mit Kohlensäure versetztes Wasser, mit einer frischen Zitrone, angereichert werden. Dies habe denselben erfrischenden Charakter, wie die beliebten Eistee-Softdrinks (und natürlich deutlich weniger Zucker oder andere Süßungsmittel). Zudem soll die zugesetzte Zitrone mit ihren Säuren das Problem der Nierensteine bekämpfen, da diese das Wachstum der Nierensteine hemmt bzw. sogar ganz verhindern kann.

Doch nicht nur Zitronensäure kann die Bildung von Nierensteinen vorbeugen. Auch Milch, Quark, Käse, Kartoffeln oder Joghurt (also generell kalziumreiche Produkte) kann die Nierensteinbildung verhindern. Förderlich für die Bildung von Nierensteinen sind aber auch, als ergänzende Angabe zu den Eistees, Schokolade, Spinat, Nüsse und Rhabarber.

Quelle: Augsburger-Allgemeine - Bild: flickr (symbolisch für "Eistee")

  
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