Forschung: Bei alten Mumien findet man fast nie Krebs


(C) Jose and Roxanne, 2009, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Krebs zählt heute zu den tödlichsten Krankheiten. Selbst im Zuge einer Chemotherapie ist eine Heilung in den meisten Fällen ausgeschlossen. Zwar kann das Zeitfenster der an Krebs leidenden Person vergrößert werden, doch dieses künstlich vergrößerte Zeitfenster ist auch nicht unbedingt als "ideal" zu bezeichnen.

Durch die Anwendung der Chemotherapie leidet der Patient in der Regel sehr stark unter den Nebenwirkungen. Doch warum ist Krebs in der heutigen Gesellschaft überhaupt so oft anzutreffen? Hat es etwas mit den allgemeinen Umständen des "modernen Lebens" zu tun oder sind eventuell andere Erklärungen möglich? Wenn es nach einer aktuellen Untersuchung geht, soll die starke Verbreitung von Krebs durchaus etwas mit unserer modernen Lebensweise zu tun haben.

Die beiden Professoren der "University of Manchester", Rosalie David und Michael Zimmerman, fanden bei ihren Untersuchungen an ägyptischen Mumien heraus, dass Krebs damals kein Problem bei der Gesundheit der Menschen gewesen ist. Im Zuge der Untersuchungen stellten sie lediglich einen einzigen Fall fest, bei dem ein Tumor nachgewiesen werden konnte.

Nach den langwierigen Untersuchungen der beiden Professoren kamen diese zur endgültigen Auffassung, dass in der Antike die Erkrankung an Krebstumoren sehr selten gewesen ist. In der damaligen Umgebung, so die beiden Professoren, scheint es keine wesentlichen Faktoren gegeben zu haben die Krebs auslösend waren.

Dass die alten Ägypter in ihrer gesundheitlichen Kenntnis recht weit fortgeschritten waren, zeigen die Aufzeichnungen jener, welche sie uns hinterlassen haben. Speziell in den Kenntnissen der Medizin und Anwendung von Heilkräutern waren die Ägypter sehr bewandert. Auch die direkte Behandlung von verschiedensten Krankheiten, meisterten die alten Ägypter bereits vor einigen tausend Jahren.

In den Aufzeichnungen der Ägypter ist hierbei aber so gut wie nie von Krebs und Tumoren die Rede. Dieser Fakt scheint zu bestätigen dass Krebs als Krankheit damals keine große Rolle gespielt hat und daher nur sehr selten auftrat. Seit diesen Tagen der alten Ägypter, bis in die unserige Zeit hinein, haben die Krebserkrankungen "deutlich zugenommen", um das Ganze in einer "milden Betonung" zu umschreiben.

Weitere Hintergrundinformationen zu den Forschungsergebnissen können Sie im folgenden Fachartikel bei Kopp nachlesen. Hier finden Sie gleichermaßen die weiterführenden Quellen zur WHO, CDC und Cancer.

Quelle: Kopp - Bild: flickr

  
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