Wie Sie mit einem geeigneten Rechtsschutz zu Ihrem Recht kommen können


(C) dctim1, 2012, Quelle: flickr (CC BY-SA 2.0)

Viele Kunden interessieren sich für Rechtsschutz vor allem im Verkehrsbereich. Eine klassische KFZ Versicherung deckt den Verkehrsrechtsschutz nämlich nicht mit ab. Wer bei der Rechtsschutzversicherung Geld sparen möchte, kann das am besten mit Hilfe einer Selbstbeteiligung machen.

Der Kunde zahlt im Schadensfalle eine Selbstbeteiligung von 100-250 Euro, je nach vereinbarter Höhe im Vertrag, und kann dadurch die eigentlichen Beiträge zur Versicherung senken. In der Regel besteht in der Rechtsschutzversicherung die freie Anwaltswahl, so dass sich jeder selber für den bevorzugten Anwalt entscheiden kann.

Die Rechtsschutzversicherung tritt nicht nur bei einem Rechtsstreit in Kraft. Auch eine vorsorgliche Beratung ist je nach Tarif mitversichert. Die Leistung, die die Rechtsschutzversicherung übernimmt, besteht darin die Kosten einer rechtlichen Auseinandersetzung zu übernommen. Nicht versicherbar sind Ehescheidungen, Erbschaftsauseinandersetzungen, Streitigkeiten aus genehmigungspflichtigem Bauen sowie verschiedene behördliche Rechtsstreite.

Spezielle Streitigkeiten im Arbeitsverhältnis werden von einer BerufsRechtsschutzversicherung übernommen. Wichtig: in der ersten Instanz werden die Kosten für ein arbeitsrechtliches Verfahren immer geteilt. Im Streitfall geht der Versicherte zum Anwalt seines Vertrauens und legt dort die Police vor. Um alles weitere kümmert sich der Anwalt.

Ob die Rechtsschutzversicherung auch im Ausland greift ist von den Versicherungsverträgen und den Bedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften abhängig. Bei Bedarf sollte dies individuell abgeklärt werden. Mittlerweile finden sich auch im Internet verschiedene Anlaufstellen, um hierzu detaillierte Informationen zu erlangen. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten einen Tarifvergleich des Versicherungsbeitrages.

Bild: flickr (symbolisch für "Recht")

  
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