Wie es mit der Einlagensicherung bei Festgeldkonten aussieht


(C) European Peoples Party, 2009, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Auch für den Kunden gibt es die Möglichkeit nachzuprüfen in wie weit das Geld auf der Bank abgesichert ist. Die sogenannte Einlagensicherung umfasst Sichteinlagen wie zum Beispiel das Girokonto, Spareinlagen, Festgelder und Tagesgelder. Es gibt eine gesetzliche und eine private Einlagensicherung. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt zurzeit für alle Staaten die zur europäischen Währungsunion gehören.

Seit 1. Januar 2011 gilt die Einlagensicherung für 100.000 Euro je Kunden, die in vollem Betrag zurückerstattet werden müssen. Im Gegensatz zu früher gibt es keine Eigenbeteiligung mehr und der Betrag muss vollständig zurück erstattet werden. Die freiwillige Einlagensicherung bieten zurzeit alle inländischen Banken.

Diese Sicherung geht weit über die gesetzliche Absicherung hinaus, ist aber bei den Banken mit unterschiedlichen Bedingungen versehen. Neben finanziell begrenzter Sicherung bieten manche Banken sogar den Schutz es eingelagerten Kapitals ohne einen Höchstbetrag an. Die ausländische Einlagensicherung ist je nach Land verschieden.

Wer sein Geld dort anlegen möchte, sollte sich vorher genau darüber wie und in welchem Umfang das angelegte Kapital auch bei Insolvenz der Bank geschützt ist. Wer darüber nachdenkt hohe Geldbeträge bei einer Bank anzulegen, sollte eine Bank auswählen, die in der freiwilligen Einlagensicherung eine hohe Sicherheit bietet, um alle Geldbeträge auch oberhalb der gesetzlich geschützten 100.000 Euro abzusichern.

Bild: flickr (Bild ist symbolischer Natur, zeigt EPP Congress Bonn)

  
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