Welche Grundleistungen eine Wohngebäudeversicherung haben muss


(C) Rictor Norton & David Allen, 2011, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Die Wohngebäudeversicherung versichert das Wohngebäude und alle auf dem Grundstück befindlichen Nebengebäude und Garagen. Grundsätzlich mitversichert sind alle festen Einbauteile des Wohngebäudes, wie zum Beispiel die Küche oder das Badezimmer. Mitversichert sind aber auch alle die Teile, welche zur Instandhaltung des Gebäudes zählen.

Hierzu gehören Markisen, Antennen oder Alarmanlagen. Genaue Details sind im Einzelfalle im Versicherungsvertrag nachzulesen. Zu den versicherten Kosten im Leistungsfalle sollten auch Abbruch-, Bewegungs-, Schutz- und Aufräumarbeiten, wenn diese im Rahmen der Schadensbeseitigung anfallen, gehören.

Die Empfehlung für diese Risiken liegt bei einer Versicherungshöhe von fünf Prozent der Versicherungssumme. Ob und in welchem Umfang diese Leistungen versichert sind, sollte im Versicherungsvertrag nachgeprüft werden, da es immer wieder Versicherungen gibt, die dies nicht mit einschließen.

Bei Versicherung eines Mietgebäudes ist es sinnvoll auf die Absicherung von Mietausfällen zu achten. Diese kommt im Schadensfall für die Kosten eines Mietausfalls auf, wenn das Gebäude vorübergehend nicht bewohnbar ist. Häufig bieten große Versicherer einen etwas teureren Versicherungsschutz mit aber oft auch etwas mehr Leistungen.

Wer Geld sparen will, sollte die unterschiedlichen Verträge miteinander gleichen. Aber billig ist nicht immer gleich gut. Es lohnt sich manchmal doch eine höhere Versicherungsprämie zu bezahlen und dafür von deutlich mehr Leistung, im Schadensfalle, zu profitieren.

Bild: flickr (symbolisch)

  
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