Was bedeutet eigentlich Haftpflicht bei den Versicherungen?


(C) David Hilgart, 2008, Quelle: flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Voraussetzung für eine Haftpflicht ist in erster Linie natürlich das tatsächliche Verschulden eines Schadens. Diese Verpflichtung zur Haftung ist vom Gesetz festgelegt und vorgeschrieben. Die Grundlage für diese Regelung ist im BGB zu finden. Hier heißt es zusammengefasst, dass der, der einen Schaden an Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum vorsätzlich oder fahrlässig verursacht auch für die Regulierung des Schadens verantwortlich zu machen ist.

Wichtig ist der Zusatz, dass es sich um einen vorsätzlich aber auch fahrlässig herbeigeführten Schaden handeln kann. Der Standardsatz, es war aber doch keine Absicht, spielt bei der Haftpflicht Regulierung gar keine Rolle. Ein Haftpflicht Schaden kann im kleinen Rahmen sein, zum Beispiel wenn die Kinder mit einem Fußball eine Fensterscheibe beschädigen.

Diese Scheibe muss ersetzt werden. Aber es gibt Schäden, gerade im Bereich Personenschäden, die deutlich größer dimensioniert sind. Gibt es keine private Haftpflichtversicherung so muss der Schaden in vollem Umfang alleine getragen werden. Dies kann unter Umständen die eigene finanzielle Existenz nachhaltig schädigen.

Wird eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen so ist das Risiko der eigenen finanziellen Not deutlich reduziert, da in erster Linie die Versicherung im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme für den Schaden eintritt. Ebenso wird der Anspruch auf den Schaden vorab durch die Versicherung geprüft.

Bild: flickr (symbolisch)

  
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