Mit Hilfe der Bauherrenhaftpflichtversicherung einen optimalen Schutz gewinnen


(C) Martin Pettitt, 2008, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Eine besonders wichtige Versicherung ist die Bauherrenhaftpflicht. Da größere Baumaßnahmen in der Privathaftpflichtversicherung ausgeschlossen sind, ist es wichtig über die Bauherrenhaftpflicht die nötige Absicherung zu schaffen. Viele fragen sich jetzt wozu eine Bauherrenhaftpflicht nötig ist.

Diese Versicherung übernimmt die Kosten für Personen- und/oder Sachschäden auf der eigenen Baustelle. Die Höhe der Kosten, die übernommen werden, ist abhängig von der vereinbarten Deckungssumme. Da die Kosten für Personenschäden in der Regel immer hoch sind, ist es sinnvoll eine möglichst hohe Deckungssumme zu vereinbaren um im Schadensfall abgesichert zu sein.

Aber auch die Kosten an Sachschäden werden durch die Versicherung übernommen. Als kleines Beispiel gilt hier zum Beispiel der Schaden an einem PKW durch ein herabstürzendes Bauteil. Die Bauherrenhaftpflicht bietet aber auch einen gewissen Rechtschutz. So prüft sie etwaige Ansprüche von vorne herein und wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

Die Kosten für Anwalt und Gericht werden im Streitfall durch die Versicherung übernommen. Die Versicherungssumme richtet sich generell nach der Größe und den Kosten des Bauvorhabens, sollte aber möglichst die 2 Millionen Euro Grenze nicht unterschreiten, da die Kosten für bleibend Geschädigte sonst in den Ruin führen können. Die Versicherung beginnt je nach Tarif ab Baubeginn und endet spätestens zwei Jahre nach Fertigstellung der Baumaßnahme.

Bild: flickr (symbolisch für "Haus bauen")

  
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