Geldanlagen: Der optimale Anlagezeitraum für Festgeldanlagen


(C) Ken Teegardin, 2011, Quelle: flickr (CC BY-SA 2.0)

Grundsätzlich gilt beim Festgeld die Faustregel, je höher der Betrag und desto länger die Laufzeit, desto attraktiver sind die Zinserträge. Die Zinsen orientieren sich in der Regel am Leitzins Zentralbank. Sind die Zinsen dort hoch erhält auch der Kunde einen guten Zinssatz.

Bei einem niedrigen Leitzins sollten Festgelder nicht zu lange angelegt werden um im Falle einer Zinssteigerung, davon profitieren zu können. Die Laufzeit von Festgeldern liegt je nach Anbieter zwischen einem Monat und zehn Jahren. Meist fängt das Tagesgeld bei drei Monaten Laufzeit an. Wichtig ist darauf zu achten ob gute Angebote nur für Neukunden gelten oder eine Mindesteinlage erfordern.

Bei Festgeldern ist es in der Regel möglich im Notfall relativ schnell über das Geld verfügen. Trotzdem sollte die Anlage wirklich nur in Notfällen aufgelöst werden, da dies mit enormen Zinsverlusten verbunden ist. Festgeld ist eine gute Möglichkeit den Notgroschen sinnvoll anzulegen. Eine umfassende Vorsorge sollte aber auf einer anderen Basis aufgebaut werden.

Hier ist eine umfassende Beratung sinnvoll. Wer Geldanlagen hat oder plant welche aufzubauen sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die gewählte Bank Mitglied in einem europäischen Einlagensicherungsfond ist. So hat der Kunde die Sicherheit seine Einlagen auch dann zurück zu erhalten, wenn die Bank zahlungsunfähig wird.

Bild: flickr/SeniorLiving (symbolisch für "Sichtung von Unterlagen")

  
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