Auf welche Leistungen Sie bei einer Haftpflicht achten sollten


(C) Tijs Zwinkels, 2009, Quelle: flickr (CC BY-SA 2.0)

Eine private Haftpflichtversicherung tritt nicht nur bei einem verursachten Schaden. Sie prüft vorab erst einmal ob überhaupt ein Schadensanspruch besteht. Unrechtmäßige Ansprüche werden also von vorne herein abgewiesen. Kommt es über die Rechtmäßigkeit des Anspruches zu einem Rechtsstreit wird dieser von der Haftpflichtversicherung gezahlt.

Sie bietet also zusätzlich zum normalen Versicherungsschutz auch eine Art Rechtschutz. Häufig ist es gar nicht eindeutig, dass der Versicherte der Schadensverursacher ist. Es ist teuer und aufwendig sich gegen unberechtigte Forderungen zu wehren. Die Haftpflichtversicherung kommt ansonsten für Schäden auf, die der Versicherte fahrlässig aber auch vorsätzlich verursacht.

Die Deckungssumme der Privathaftpflicht sollte wenigstens 3 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden betragen. Viele Versicherungen bieten auch deutlich höher eingestufte Deckungssummen von zum Beispiel 10 Millionen Euro an. Die Versicherung zahlt nur im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme.

Liegt diese zum Beispiel bei 3 Millionen Euro und es ist ein Personenschaden von 5 Millionen Euro entstanden, so haftet der Versicherte für die Differenz von 2 Millionen Euro selber. Hier lohnt sich der Preisvergleich. Allerdings gilt auch hier, dass nicht immer die günstigste Versicherung auch die beste ist.

Neben den Beiträgen sollten auch Leistungen der Versicherung überprüft und genau verglichen werden um nicht auf Kosten sitzen zu bleiben.

Bild: flickr (symbolisch für "Schaden")

  
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