Wissen: Wie funktioniert der sogenannte Dispositionskredit?


(C) ryanmilani, 2010, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Die Bank gewährt einem ein Dispo von 2000 Euro oder 3000 Euro, in anderen Fällen ggf. auch mehr/weniger - dies soll an dieser Stelle nur ein Beispiel sein. Bei einem Dispokredit handelt es sich prinzipiell um einen Kreditrahmen, welchen die Bank seinen Kunden gewährt.

Eigentlicher Nachteil an diesem Kreditrahmen, sollte man ihn tatsächlich einmal nutzen wollen, ist, dass die Zinsen deutlich zu hoch sind und eher davon abgeraten wird, das Konto in den Minusbereich zu fahren - meist deutlich teurer, also wenn man sich einen Ratenkredit aufnehmen würde. Der bereits benannte Kreditrahmen wird in der Regel bei Kontoeröffnung mitgeteilt, kann in der Zwischenzeit variabel auch von der Bank nach Unten/Oben korrigiert werden.

Die bereits erwähnten Unterschiede sind hier im Zins dingfest zu machen. Im besten Fall zahlt man um die fünf Prozent für einen Ratenkredit, den man sich bei einer Direktbank aufnehmen kann. Sollte man jedoch sein Dispolimit auf dem Girokonto nutzen wollen, sollte man sich auch über die Konsequenzen bewusst sein, welche erheblichen Zinsen dadurch entstehen können. Bis zu 15 Prozent der überzogenen Summe sind keine Seltenheit.

Sollten Sie also in einer kurzfristigen, schwierigen finanziellen Lage sein, raten wir Ihnen ab das benötigte Geld über einen Dispokredit zu beziehen, da die Gesamtsituation im schlimmsten Fall später noch viel schlimmer sein kann als zuvor. Nutzen Sie daher lieben die Möglichkeit einer Kreditaufnahme. Hier können Sie meist über mehrere Jahre, zu einem deutlich niedrigeren Zinssatz, die aufgenommene Geldsumme plus Zinssumme zurückzahlen. Girokonten mit sehr guten Konditionen, wo auch der Service an den Kunden bei der Bank stimmt, finden Sie im Übrigen bei uns auf der Seite.

Bild: flickr

  
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