Was Sie bei Tagesgeldkonten wichtiges beachten müssen


(C) 401(K) 2011, Quelle: flickr (CC BY-SA 2.0)

Eines wollen wir an dieser Stelle schon jetzt klarstellen, die Vorteile für die Anlage in Tagesgeld überwiegen deutlich als bei anderen Anlageprodukten, wie z.B. das klassische Sparbuch, das meist recht niedrig verzinst ist und ggf. auch spezielle Rückzugslimite aufweisen kann.

Bei den verschiedenen Tagesgeldangeboten sollte man in aller Regel aber trotzdem ein wachsames Auge haben, möchte man die besten Konditionen und natürlich ebenfalls die höchstmögliche Verzinsung des angelegten Geldes erreichen. Wichtigster Grund für Sie sollte aber auch sein, dass die Verfügbarkeit bei einem Tagesgeldkonto recht moderat ist, z.B. im direkten Vergleich zu einer Festgeldanlage.

Meist innerhalb von zwei-drei Werktagen können Sie das Geld zurückziehen bzw. auf ein zuvor genanntes Referenzkonto übertragen lassen. Meist werden diese Tagesgeldkonten über das Internet, per Online-Bankingschnittstelle, geführt. Viele Direktbanken bieten bei Tagesgeld, auf den ersten Blick, so scheint es, immens hohe Verzinsungen an, die sich meist deutlich von der Konkurrenz abheben.

Hier sollten Sie ein wenig genauer hinschauen, denn in der Regel handelt es sich hierbei um Lockangebote, wobei der hohe Zinssatz auf einen spezifischen Zeitraum festgelegt ist, meist 3 oder 6 Monate. Danach sinken die Zinsen auf ein deutlich tieferes Niveau, wobei Sie wahrscheinlich mit Eingehen des Kontoabschlusses sich in irgendeiner Art und Weise verpflichtet haben, das Geld zu halten - meist mind. 12 Monate lang.

Wir empfehlen daher eine Bank zu nutzen, die an Ihre Konditionen keine zusätzlichen, negativen Kundenfaktoren knüpft und zudem die Zinsen monatlich, bestens im Quartal gutschreibt (Stichwort Zinseszinseffekt) - bei einer kostenlosen Kontoführung des Tagesgeldkontos, versteht sich.

Bild: flickr (symbolisch "Geld in einer Hand, für das Sparen auf einem Tagesgeldkonto")

  
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