Vorsorge: Wie Sie sich gegen Arbeitsunfähigkeit absichern können


(C) Bill Jacobus, 2006, Quelle: flickr (CC BY 2.0)

Als berufsunfähig gilt, wer seinen „zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund von Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Körperverfall ganz oder teilweise auf Dauer nicht mehr ausüben kann“. Auf Dauer heißt hier laut der gültigen Rechtsprechung für mindestens 3 Jahre.

Je nach Versicherungsvertrag kann diese Frist allerdings ganz unterschiedlich sein. Häufig ist es für einen Arzt schwer eine Prognose für einen Krankheitsverlauf auf so lange Zeit zu erstellen. Gerade aus diesem Grunde ist es sinnvoll einen Vertrag zu wählen der einen verkürzten Prognosezeitraum wie zum Beispiel 6 Monate beinhaltet.

Ebenso ist es bei Vertragsabschluss wichtig darauf zu achten, dass der Versicherer auf sein abstraktes Verweisungsrecht verzichtet. Hier hätte der Versicherer sonst die Möglichkeit auf andere Tätigkeiten zu verweisen, die der Ausbildung und des Lebensstandards entsprechen. Die Durchsetzung einer Berufsunfähigkeitsleistung ist mit dieser Klausel fast unmöglich, da es immer eine Alternative zum alten Job gibt.

Bei vielen Tarifen wird die sogenannte BU Rente erst ab einer 50% Beeinträchtigung ausgezahlt. Je nach Vertrag gibt es allerdings auch eine Leistungsstaffelung von 25 bis 75%. Hier wird nach jeweiligem Prozent der Berufsunfähigkeit gezahlt. Die volle Rente wird dann erst ab 75 oder 100 % gezahlt, so dass für den Versicherten die 50% Regelung die sinnvollste ist.

Bild: flickr

  
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