Neuer Superscanner soll ganze Mengen an Menschen erfassen können


(C) Genia Photonics Inc

Die bisherigen Überwachungsmaßnahmen an den Flughäfen scheinen einigen wohl nicht auszureichen. Denn mit einer nun neuen technischen Entwicklung sollen in naher Zukunft große Menschenmengen "gescannt werden". Genaugenommen handelt es sich bei dieser technischen "Raffinesse" um einen sogenannten Superscanner. Dieser soll völlig unbemerkt von den betroffenen Menschen, welche gescannt werden sollen, zum Einsatz kommen.

Das spezielle an diesem neuartigen Scanner ist, dass er aus einer Entfernung von etwa 50 Metern auch noch kleinste Spuren verschiedenster Substanzen analysieren kann und ggf. Alarm schlägt. Der mögliche Einsatz ist hierbei wohl mehr als ersichtlich. Vor allem bei der Aufspürung von Drogen oder ähnlichen Substanzen, aber auch für das Entdecken von Sprengstoffen soll dieser Superscanner, in der nahen Zukunft, in den USA zum Einsatz kommen.

Nach dem Bekanntwerden des neuen "Superscanners" zeigten sich einige Datenschützer aus Europa besorgt über diese "neuartige Schnüffelgerätschaft". Entwickelt worden ist der Scanner von der Firma Genia Photonics. Nach den Angaben des Herstellers ist der "Superscanner" dazu in der Lage, verschiedenste Substanzen wahrzunehmen, auch noch in minimalsten Restbeständen. So soll die allgemeine Leistung des Scanners um etwa eine Million Mal sensibler sein, als bei bisherigen Scanner-Typen.

Auch in puncto Schnelligkeit soll dieser Scanner deutlich schneller arbeiten, als jene der Konkurrenz. Nach firmeneigenen Angaben bis zu sagenhaften 10 Millionen Mal schneller. Beängstigend ist hierbei der Umstand, dass der Scanner größere Menschenmengen aus einer Entfernung von bis zu 50 Metern "abtasten" kann - um so sämtliche Substanzen, die in seiner fest einprogrammierten Datenbank gespeichert sind, innerhalb dieser Menschenmenge aufzuspüren.

Die Arbeitsweise des Scanners soll dabei in Echtzeit ablaufen, also gänzliche ohne zeitliche Verzögerung. Weitere gruselige Szenarien, die mit diesem Scanner durchführbar sind, sind jene, dass sogar die Moleküle extra in ihrer Beschaffenheit einstellbar sind. So ist es rein theoretisch möglich, dass der Scanner ebenfalls feststellen kann was eine oder mehrere Personen zum Frühstück gegessen haben oder ob eine oder mehrere Personen einen erhöhten Adrenalinspiegel aufweisen.

Nach offiziellen Angaben soll dieser Typ von Scanner ab 2013 an US-Flughäfen zum Einsatz kommen. Da der Scanner recht kompakt in seiner Bauweise ist, sollen aber nicht nur Flughäfen mit diesem gesichert werden. Auch der Einsatz bei größeren Veranstaltungen - wie Fußballspiele o.ä. - werde nach behördlichen Angaben derzeit überprüft. Als erstes interessiert zeigte sich die US-Heimatschutzbehörde (DHS) für den Scanner, diese trieb auch einen frühzeitigen Einsatz an US-Flughäfen voran.

Quelle: futurezone - Bild: Genia Photonics

  
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