Mech: Roboter mit 4,5 Tonnen soll in Produktion gehen


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Sicherlich kennen Sie das auch, da schenkt man seinen Kindern den neusten elektronischen Mumpitz und kurz nach der Schenkung wird das zuvor hochgelobte "Ding" schon wieder langweilig und ein neues muss her. Wer zum kommenden Geburtstag oder auch Weihnachten ein wenig skurril werden will, sollte sich mal in Japan umschauen.

Eines vorweg, das passende Kleingeld sollte natürlich für dieses "skurrile Geschenk" ebenfalls vorhanden sein. Das Geschenk um welches es hier geht, nennt sich "Mech". Sie können mit diesem Begriff nichts anfangen? Na gut, nennen wir es "einen riesigen Roboter". Na, klingelt es? Neben dem Kleingeld, sollten Sie natürlich auch noch ein wenig Platz mitbringen. Denn der Mech hat große Ausmaße und wiegt stolze 4,5 Tonnen (Lebendgewicht!).

Na, haben wir Ihr Interesse nun geweckt? Wenn ja, dann sollten Sie sich mit dem japanischen Künstler Kogoro Kurata in Verbindung setzen, dieser bietet nämlich den Mech-Roboter an. Derzeit ist der Mech auch auf dem "Wonder Festival" in Tokio zu bewundern. Das gute Stück ist etwa vier Meter groß und kann wahlweise direkt aus einem Cockpit oder extern per Fernbedienung gesteuert werden.

Für den kommerziellen Vertrieb des Riesenroboters wurde eigens die Firma "Suidobashi Heavy Industry" gegründet, welche gleichermaßen von Kogoro Kurata und dem Roboterexperten Wataru Yoshizaki betrieben wird.

Jetzt kommen wir zu der eher "unangenehmen Sache", dem Preis. Unter eine Million US-Dollar läuft nämlich nichts ab, wenn Sie einen solchen Mech-Roboter erwerben möchten. Betrieben wird der Roboter übrigens, in der aktuellen Prototypenversion, mit einem herkömmlichen Dieselmotor. Mit diesem bringt es der Roboter in der Spitze auf max. 10 km/h.

Der Anbieter "Suidobashi Heavy Industry" bietet sogar Extratunings für den hauseigenen Roboter an. So ist es z.B. denkbar, dass sie diesen mit einem Maschinengewehr oder einem Flaschenwerfer ausrüsten lassen können, per Aufpreis versteht sich. Bei dem Maschinengewehr handelt es sich jedoch nicht um eine echte Waffe, sondern um eine Art Softair. Diese soll nach Herstellerangaben bis zu 6000 Plastikkugeln abfeuern können. Ob das gute Stück auch in den europäischen Raum eingeführt werden darf, steht bisher noch nicht fest, bzw. liegen hierzu keine Informationen vor.

Zur offiziellen Webseite von Kuratas gehen (mit Video auf der Seite)

Quelle: Heise

  
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