Bundespolizei: Seeger wegen Killerkommando entlassen


(C) Henning Schacht, Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nachdem in Deutschland die gesamte Spitze der Bundespolizei, durch Innenminister Friedrich, ausgetauscht worden ist, gibt es in diesem Fall nun neue Erkenntnisse. Demnach sollen deutsche Bundespolizisten, die in Afghanistan eingesetzt worden sind, dort mit einem untypischen Verhalten aufgefallen sein. Diese sollen bewaffnet und mit Totenkopfflagge in den Händen vor der Residenz des Botschafters in Kabul ihre "Show" abgezogen haben.

Dieser Vorfall aus dem Jahr 2009 löste nun auch im Bundesministerium des Innern Entsetzen aus. Gleichermaßen wurde durch Medienberichte nun bekannt, dass die Auswechslung der Bundespolizeispitze mit diesem Vorfall zu tun hatte. Demnach soll der damalige Bundespolizeipräsident Seeger keine Disziplinarverfahren gegen die Beteiligten eingeleitet haben.

Seeger begründet dies damit, dass die Personen maskiert waren und dementsprechend nicht erkennbar war, um welche Personen es sich gehandelt hat. Dies bestätigte ebenfalls ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Deutschland. Zudem gab man an, dass die damaligen Bundespolizisten der Spezialeinheit über die Sachlage informiert worden sind und auch rechtlich belehrt wurden.

Ein weiterer Punkt, für das "Absägen" Seegers, soll gewesen sein, dass dieser im Jahr 2011 seinen Unmut darüber äußerte, dass durch Sparzwänge die Streifenwagen nicht mehr ausreichend betankt werden könnten.

Innenminister Friedrich sagte zur Auswechslung der Bundespolizeispitze in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt", dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Bundesministerium des Innern und der Bundespolizei gestört gewesen sei, dementsprechend keine Grundlage mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit vorhanden gewesen ist.

Quelle: Welt - Bild: Wikipedia (Das Bild zeigt Innenminister Hans-Peter Friedrich)

  
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